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Doppelte Krönung

Charles will Zeremonie mit Weltreligions-Vertretern

Der britische Thronfolger will sich eine Extra-Zeremonie mit Vertretern des Islam, des Judentums und des Buddhismus feiern.

Zusätzlich zum traditionellen christlichen Gottesdienst in der Westminster-Abtei solle es eine weitere Zeremonie geben, an der die Vertreter von anderen Glaubensrichtungen beteiligt sind, berichtete das Magazin "The Spectator" am Donnerstag. Das angesehene Blatt stützt sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen in der Umgebung des 58-Jährigen.

Die Krönung der britischen Könige findet bereits seit mehr als neun Jahrhunderten in Westminister in London statt. Traditionell wird sie vom Erzbischof von Canterbury abgehalten, dem Primas der Kirche von England.

Angeblich plant Charles jedoch mit einigem zeitlichen Abstand eine zweite Zeremonie, an der auch Vertreter des Islam, des Judentums und des buddhistischen Glaubens beteiligt sind. Auf diese Weise solle deutlich gemacht werde, dass er sich als König für Menschen aller Konfessionen empfinde.

Im Königshaus hieß es dazu offiziell, der Prinz von Wales sei " an keinerlei Diskussionen oder Planungen für die nächste Krönung beteiligt ". Die Zeitung "Daily Mail" berichtete jedoch unter Berufung auf einen Vertrauten, dass es Planungen gebe.

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