Davos: Explosion beim Weltwirtschaftsforum

Sachschaden

Davos: Explosion beim Weltwirtschaftsforum

Aktivisten ließen in einem Hotel einen Feuerwerkskörper hochgehen.

In einem Hotel in der Nähe des Weltwirtschaftsforums in Davos hat sich nach Angaben der Schweizer Polizei am Donnerstag eine kleinere Explosion ereignet. Verletzt wurde niemand.

Die Explosion ereignete sich in einem Lagerraum des Hotels, zwei Fenster gingen zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu der Frage auf, ob die Detonation einen kriminellen Hintergrund hat.

Auf der Internetseite eines Aktivisten-Netwerks hieß es, das Hotel Morosani-Posthotel sei bewusst ausgesucht worden, da dort neben Mitgliedern der Schweizer Regierung auch Vertreter der Großbank UBS untergebracht seien. In dem Hotel logieren demnach derzeit neben den Bundesräten Micheline Calmy-Rey, Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann unter anderem auch UBS-Konzernchef Oswald Grübel.

Die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtete hingegen, dass in dem Hotel keine Bundesräte wohnen. "Die Sicherheit der Schweizer Bundesräte war zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt", sagte Thomas Abegglen von der Bundeskanzlei der sda.

Nach der Entdeckung eines verdächtigen Gegenstandes und einer Bombendrohung von Gegnern des Weltwirtschaftsforums hatte die Polizei am Vortag ein Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule St. Gallen geräumt. Die Hochschule gilt als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas.


 

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