deutshcland schnee.png

Warnungen

Deutschland versinkt im Kälte-Schnee-Chaos

Deutschland rüstet sich für massive Schneefälle, gefrierenden Regen und Sturm 

Ab Donnerstagabend erwartet der Deutsche Wetterdienst in weiten Teilen des Landes gefährliche Niederschläge, am Freitag drohen demnach teils unwetterartige Neuschneemengen von bis zu 20 Zentimetern sowie Schneeverwehungen. Schnee und Glätte haben das Land bereits im Griff. Die Deutsche Bahn reduzierte ihr Fernverkehrsangebot in Teilen Norddeutschlands, auf Straßen gab es Behinderungen und Unfälle.

Bei Gehrde in Niedersachsen starb am Donnerstagmorgen ein Autofahrer, als er nach Polizeiangaben aufgrund von Glätte auf einer Bundesstraße die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen Baum prallte. Glättebedingte Unfälle gab es auch in vielen anderen Bundesländern.

Schuld ist nach Angaben des Wetterdienstes das Sturmtief "Elli", das sich mit einer Warmfront von Südwesten her nähert und Niederschläge in Form von Schnee und Regen bringt. Am Donnerstag werden zunächst nur eher leichte Schneefälle erwartet, in Süddeutschland später Regen oder gefrierender Regen. Am Freitag soll es aber stürmischer werden. Vor allem im Norden und Osten erwarten die Meteorologen dann massivere Schneefälle, die in Kombination mit Sturm- und Orkanböen zu Schneeverwehungen führen können.

Schulen bleiben zu - Hunderttausende Schüler betroffen

In mehreren Bundesländern bereiteten sich auch die Behörden auf die Schneefront vor. In Hamburg und Bremen sowie in Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen am Freitag geschlossen. Nach Angaben der zuständigen Behörden gibt es aber Notbetreuung und teilweise Distanzunterricht. Hunderttausende Schulkinder sind davon betroffen.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten