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Stürme in Frankreich

Ein Toter, 400.000 ohne Strom

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Heftige Stürme in Frankreich forderten ein Todesopfer. In Teilen des Landes waren fast 400.000 Menschen ohne Strom.

Sturm über Frankreich: In Paris wurde am Freitag ein Mann von einem herabfallenden Werbeschild erschlagen, in Teilen des Landes brach die Stromversorgung für fast 400.000 Menschen zusammen, weil Leitungen von umstürzenden Bäumen mitgerissen wurden. Heftiger Regen und Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 170 Kilometern pro Stunde wüteten vor allem entlang der Atlantikküste von den Pyrenäen bis zur Loire-Mündung sowie im Alpenvorland und in Teilen des Burgunds. Es gab Dutzende Verletzte.

In Paris starb ein 50 Jahre alter Mann, als er von einer herabstürzenden Werbetafel getroffen wurde. Eine Böe habe das Schild auf einem belebten Boulevard im Herzen der Stadt losgerissen, teilte die Polizei mit. Zwei weitere Fußgänger wurden verletzt. In Vaugneray bei Lyon stürzte ein Baum auf drei Autos. Zwei Erwachsene, die ihre Kinder zur Schule bringen wollten, wurden verletzt.

Zugverkehr unterbrochen
Der Zugverkehr zwischen Paris und Straßburg sowie auf einigen Regionalstrecken wurde unterbrochen. Die Pferderennen in Saint-Cloud bei Paris wurden abgesagt und alle Pariser Friedhöfe und Parks geschlossen. Bei Nantes wurden mehrere Lastwagen auf einer Brücke umgeweht. Wetterexperten sprachen von typischen Herbststürmen, die für die nächsten Tage eine Abkühlung und Schnee in den Bergen ab 800 bis 1.000 Metern ankündigten.

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