Deutschland

Falscher Bombenalarm an deutschen Bahnhöfen

Falscher Alarm an drei Bahnhöfen in Baden-Württemberg: In Göppingen, Ravensburg und Böblingen gefundene herrenlose Gepäckstücke stellten sich nach einer Untersuchung durch die Polizei als harmlos heraus. Der Zugverkehr war zum Teil mehrere Stunden lahm gelegt.

In Ravensburg hatte das Putzpersonal um 06.15 Uhr einen Koffer und einen Reiserucksack in einem Schließfach entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Die Tür des Fachs stand offen. Die Aufbewahrungsanlage liegt außerhalb des Bahngebäudes. Die Züge standen still, der Bahnhof wurde weiträumig abgesperrt. Spezialisten der Bundespolizei fanden jedoch nur Reiseutensilien und Kleidung in den Gepäckstücken und gaben gegen 09.30 Uhr Entwarnung.

In Göppingen war der Bahnverkehr knapp eine Stunde lahm gelegt. Ein verdächtiger Koffer habe sich ebenfalls als harmlos erwiesen, sagte ein Sprecher der Bahn in Stuttgart. In Böblingen hatte ein verdächtiger Rucksack die Polizei auf den Plan gerufen, schon nach wenigen Minuten gab es Entwarnung.

Am 31. Juli waren zwei Kofferbombenattentate auf Regionalzüge in Nordrhein-Westfalen gescheitert. Wegen technischer Fehler war die Sprengladung nicht explodiert. Drei Tatverdächtige - zwei Libanesen und ein Syrer - sitzen in Untersuchungshaft.

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