Bei einem Grubenunglück in China sind über 80 Bergleute ums Leben gekommen.
Wie der Staatssender CCTV am Samstag berichtete, stieg die Zahl der tödlich Verunglückten sprunghaft auf 82 an, da zahlreiche verschüttete Bergarbeiter nach einer Gasexplosion im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi nicht mehr lebend geborgen werden konnten. Neun Menschen würden noch vermisst, die Suche nach Überlebenden halte weiter an.
Zum Zeitpunkt des Unglücks am Freitagabend befanden sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua 247 Bergleute in der Kohlegrube. 157 von ihnen wurden zurück an die Erdoberfläche gebracht, unter ihnen zunächst vier Todesopfer. 90 weitere Bergleute waren zunächst eingeschlossen, während gefährlich hohe Kohlenmonoxid-Werte gemessen wurden.
Die Provinz Shanxi ist das Zentrum der Kohleförderung in China. Das asiatische Land hat trotz des rasanten Ausbaus erneuerbarer Energien den größten Verbrauch von Kohle weltweit. Die Sicherheit in Bergwerken in China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verbessert, trotzdem gibt es immer wieder Unfälle.