Nach dem überraschenden Tod der jungen Schauspielerin Luna Jordan steht die Produktion der geplanten Beatles-Serie „Hamburg Days“ vorerst still. Das Team hinter der internationalen Produktion bestätigte inzwischen, dass die Dreharbeiten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden.
Die 25-Jährige war laut Berichten am 13. Mai unerwartet verstorben. Nun reagiert das Produktionsteam auf den tragischen Verlust. Gegenüber Medien erklärten die Verantwortlichen, man sei tief erschüttert und wolle sich in dieser schweren Zeit vor allem auf den Umgang mit dem Verlust konzentrieren.
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Produktion äußert sich zum Tod
In einer ersten Stellungnahme zeigte sich das Team betroffen vom plötzlichen Tod der Schauspielerin. Luna Jordan habe in der Serie eine zentrale Rolle übernommen und sei ein wichtiger Teil des Projekts gewesen. Man denke nun vor allem an ihre Angehörigen und bitte darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. Weitere Details zu den Umständen ihres Todes wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Große Rolle in Beatles-Serie
Für Luna Jordan hätte „Hamburg Days“ ein wichtiger Karriereschritt werden können. In der Serie sollte sie die deutsche Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr verkörpern, eine prägende Figur in den frühen Jahren der Beatles. Kirchherr spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der legendären Band. Ihr wird unter anderem nachgesagt, den ikonischen Stil der Musiker entscheidend beeinflusst zu haben, einschließlich der berühmten Pilzkopf-Frisur.
Die sechsteilige Serie entsteht als Gemeinschaftsprojekt von ZDF und BBC und erzählt die Anfänge der Beatles Anfang der 1960er-Jahre in Hamburg.
Erst Anfang Mai hatten die Dreharbeiten begonnen. Gedreht wurde unter anderem in Hamburg, München und Liverpool. Als Grundlage dient die Autobiografie des Künstlers Klaus Voormann, der die Beatles damals in Hamburger Clubs kennenlernte und die Produktion beratend begleitet. Wann die Arbeiten an der Serie wieder aufgenommen werden, ist derzeit unklar.