Schlaf-Alarm

So leiden wir in den nächsten Tagen an der Zeitumstellung

Die Uhr ist umgestellt, doch der Körper braucht länger, um nachzukommen. Für viele beginnt jetzt eine Phase, die sich wie ein kleiner Jetlag anfühlt. 

Mit der Zeitumstellung wird die innere Uhr plötzlich verschoben und genau das bringt den Organismus durcheinander. Der menschliche Biorhythmus steuert wichtige Prozesse wie Herzfrequenz, Verdauung oder Schlaf. Wird dieser Rhythmus gestört, reagiert der Körper oft empfindlich, vor allem in den ersten Tagen.

Viele spüren das sofort: Der Schlaf wird schlechter, man fühlt sich tagsüber müde und weniger leistungsfähig.

Mehr als nur Müdigkeit

Die Auswirkungen gehen deutlich weiter als nur ein bisschen weniger Schlaf.  Auch die Konzentration leidet – im Alltag, im Job und im Straßenverkehr. Der Grund ist der sogenannte „Mini-Jetlag“, den viele Menschen erleben.

Wer besonders betroffen ist

Nicht alle reagieren gleich stark. Besonders Kinder und ältere Menschen haben oft stärker mit der Umstellung zu kämpfen. Aber auch Frühaufsteher trifft es häufig härter, weil ihr fester Schlafrhythmus weniger flexibel ist. Menschen, die ohnehin schon Probleme mit dem Schlaf haben, spüren die Umstellung meist besonders deutlich.

Die innere Uhr orientiert sich stark am Tageslicht. Wird die Zeit plötzlich verschoben, passt das nicht mehr zum natürlichen Ablauf von Tag und Nacht. Schon eine Verschiebung von nur einer Stunde kann große Auswirkungen haben, weil im Körper alles genau abgestimmt ist – vom Hormonhaushalt bis zum Blutdruck. Die Folge: Der Körper läuft für einige Tage nicht im gewohnten Rhythmus.

Stress für den Organismus

Experten sehen die Zeitumstellung deshalb kritisch. Jede Veränderung dieses festen Rhythmus bedeutet Stress für den Körper. Der Organismus muss sich erst wieder anpassen und genau das kostet Energie. Deshalb fühlen sich viele in den Tagen danach erschöpft und weniger fit.

Die gute Nachricht: Der Körper stellt sich in der Regel nach einigen Tagen wieder um. Wie schnell das passiert, hängt vom eigenen Rhythmus ab. Manche brauchen nur zwei bis drei Tage, andere fast eine Woche, um wieder ganz im Takt zu sein.

Die Zeitumstellung ist für viele mehr als nur ein Dreh an der Uhr. In den nächsten Tagen kämpft der Körper mit einem kleinen Jetlag, der Schlaf, Konzentration und Wohlbefinden beeinflussen kann – bis sich die innere Uhr wieder angepasst hat.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten