Surfer bei Hai-Attacke getötet

Südafrika

Surfer bei Hai-Attacke getötet

Der Mann (49) ist mit zahlreichen Bisswunden aus dem Wasser geborgen worden.

Bei einer Hai-Attacke ist am Dienstag ein südafrikanischer Surfer ums Leben gekommen. Das Tier habe den 49 Jahre alten Mann bei Plettenberg Bay an der Südküste des Landes angegriffen, sagte ein Sprecher der Seewacht. Der Surfer sei mit zahlreichen Bisswunden aus dem Wasser geborgen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Er sei dort aber seinen Verletzungen erlegen.

Schauplatz des Angriffs: Die Plettenberg Bay

© Public Domain


In den vergangenen Tagen hatten mehrere Hai-Angriffe für Schlagzeilen gesorgt. Vor einer Woche wurde ein 30-jähriger Tourist aus Großbritannien bei seiner Hochzeitreise auf den Seychellen vor den Augen seiner Ehefrau zerfleischt. Anfang des Monats war in der Region bereits ein 36-jähriger französischer Tourist von einem Raubfisch getötet worden. An der südostrussischen Küste wurden zudem bei zwei für die Region beispiellosen Hai-Attacken in der vergangenen Woche zwei junge Männer schwer verletzt.

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Hai-Angriffe: Hier ist es gefährlich

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    Vergangenes Jahr war die Zahl der weltweiten Hai-Angriffe auf Menschen nach Angaben von Wissenschaftern im US-Bundesstaat Florida im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 79 Fälle gestiegen, sechs Angriffe endeten tödlich. Das war der höchste Stand seit einem Jahrzehnt. Meeresbiologen vermuten, dass die Zunahme des weltweiten Tourismus zu dieser Entwicklung beiträgt. Auch der Klimawandel und die Überfischung der Meere könnten demnach eine Rolle spielen.
     

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