Veganer-Eltern ließen Tochter verhungern

Frankreich

Veganer-Eltern ließen Tochter verhungern

Keine Milch, keine Eier, kein Fleisch: Ein Ehepaar in Frankreich ernährte sich vegan. Das elf Monate alte Kind starb - an Unterernährung.

Ein französisches Elternpaar, das sich ausschließlich von pflanzlichen Produkten ernährt, hat seine elf Monate alte Tochter vermutlich verhungern lassen. Die Eltern müssten sich nun wegen Nahrungsentzug und unterlassener Hilfeleistung vor Gericht verantworten, berichteten französische Medien.

Die elf Monate alte Louise war Ende März an Unterernährung gestorben. Sie wog nur etwa fünf Kilogramm. Das Paar, das ein Biogeschäft in Treport in Nordfrankreich besitzt, ernährt sich vegan: Es verzichtet auch auf Milch, Eier und Fisch und Fleisch. Die Mutter hatte das Kind ohne ärztliche Hilfe zu Hause zur Welt gebracht und es ausschließlich gestillt. Als das Mädchen erkrankte, sei es nicht angemessen ärztlich behandelt worden, erklärte der Staatsanwalt. Im Fall einer Verurteilung drohen den Eltern bis zu 30 Jahre Haft.

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