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Entschädigung

3 Mill. Euro für tschechische Kirchen

Die Auszahlung dieser Summe könnte bereits ab 2008 erfolgen. Außerdem sollen auch Immobilien zurückgegeben werden.

Die tschechische Regierung will die Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Landes mit drei Milliarden Euro für ihre einst zu Unrecht verstaatlichten Güter entschädigen. Darüber hinaus gebe der Staat zahlreiche Immobilien zurück, sagte Kulturminister Vaclav Jehlicka am Sonntag dem Prager Fernsehsender CT. Die Auszahlung solle über etwa sechs Jahrzehnte verteilt werden.

Sollten alle Seiten wie erwartet zustimmen, könne die Auszahlung bereits 2008 beginnen. Manche Güter könnten nicht zurückgegeben werden, da sonst neues Unrecht entstehe, unterstrich der Christdemokrat. Um in der sensiblen Angelegenheit einen Konsens zu finden, suche die Regierung den Dialog mit der Opposition.



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