Die Flagge der afrikanischen Union (c) AP

Afrika-Gipfel

30 Staaten ringen um Frieden in Somalia

Sudans Krisenregion Darfur und die Friedensmission in Somalia bestimmen die Agenda beim Gipfel der Afrikanischen Union in Äthiopien.

In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat am Montag ein zweitägiges Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) begonnen. Bei der Konferenz geht es vor allem um die Situation in der sudanesischen Krisenregion Darfur und die Bemühungen um eine afrikanische Friedensmission in Somalia. Neben etwa 30 afrikanischen Staats- und Regierungschefs nimmt auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon an dem Treffen teil.

Appell an die Vereinten Nationen
Der AU-Vorsitzende Alpha Oumar Konare appellierte in seiner Eröffnungsrede an die Vereinten Nationen, Afrika weiterhin große Beachtung zu schenken. Ban will am Rande des Treffens mit dem sudanesischen Präsidenten Omar al Bashir zusammentreffen, um den Einsatz einer Friedensmission mit Beteiligung der Vereinten Nationen in Darfur voranzutreiben.

Zudem geht die Suche nach Truppen für einen afrikanischen Friedenseinsatz in Somalia weiter. Dort soll ein Machtvakuum nach einem Abzug der Äthiopier verhindert werden. Bisher haben nur Uganda, Malawi und Nigeria Soldaten zugesagt.

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