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Verbotene Verbindung

Ägyptische Polizei verhaftete 90 Muslimbrüder

Die verbotenen Fundamentalisten wollen bei den Kommunalwahlen im April antreten.

Die ägyptische Polizei hat am Mittwoch 90 Mitglieder der fundamentalistischen Muslimbrüder verhaftet. Damit stieg die Zahl der Verhafteten innerhalb einer knappen Woche auf rund 150, wie von ägyptischen Sicherheitskräften verlautete. Die Verhaftungen stehen im Zusammenhang mit Kommunalwahlen im April, bei denen die Muslimbrüder mit zahlreichen Kandidaten antreten wollen. Die Organisation der Muslimbrüder ist verboten, wird aber toleriert. Sie ist als größte Oppositionspartei mit 88 Abgeordneten im Parlament vertreten. Dort wurden die Abgeordneten jedoch offiziell als Unabhängige gewählt.

Illegale Organisation
Der Führer der Gruppe, Mehdi Akef, geht jedoch trotz der Verhaftungen davon aus, dass seine Organisation im April antreten kann. Die Verhaftungen fanden insbesondere in und um die Hauptstadt Kairo und in Städten südlich der Hauptstadt statt. Als Grund wurde die Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation genannt. Unter den Festgenommenen waren Ärzte, Studenten und Ingenieure.

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