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Kurzschluss

Boa legt Strom in Kolumbien lahm

Hunderttausende Menschen sind in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá ohne Strom. Eine drei Meter lange Boa wickelte sich um einen Transformator.

Eine Schlange hat im Südwesten Kolumbiens in einem Umspannwerk einen Kurzschluss ausgelöst und damit die Stromversorgung für hunderttausende Menschen unterbrochen. Die etwa drei Meter lange Boa habe sich in der Provinz Huila auf einen Transformator geschlängelt und dort zwei Starkstromleitungen kurzgeschlossen, berichtete die Zeitung "La Nación" am Sonntag unter Berufung auf die Behörden. Der Transformator brannte durch, und im ganzen Norden der Provinz einschließlich der Hauptstadt Neiva mit 330 000 Einwohnern gingen die Lichter aus.

Die Behörden seien zunächst von einem Sprengstoffanschlag linker Rebellen auf einen Hochspannungsmasten ausgegangen. Dann aber sei die Boa gefunden worden, die den Stromschlag nicht überlebte.

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