Islamischer Jihad:

Geiselfund: Einer von drei Toten im Gazastreifen

Der militärische Arm der mit der Hamas verbündeten Gruppe Islamischer Jihad hat den Fund einer von drei noch im Gazastreifen verbliebenen toten israelischen Geiseln verkündet.  

Der Leichnam eines "gegnerischen Gefangenen" sei im von der israelischen Armee kontrollierten Zentrum des Gazastreifens gefunden worden, erklärten die Al-Quds-Brigaden am Montag. Aus Kreisen der Gruppe verlautete, dass es sich dabei um die sterblichen Überreste einer israelischen Geisel handle.

Die Hamas hätte im Zuge des Abkommens neben den letzten 20 noch lebenden israelischen Geiseln eigentlich bereits vor einem Monat auch alle 28 noch im Gazastreifen festgehaltenen toten Geiseln an Israel übergeben sollen. Bisher wurden allerdings erst 25 Leichen übergeben.

Nach Darstellung der Hamas verläuft die Übergabe der Leichen schleppend, weil diese unter den Kriegsruinen im Gazastreifen nur schwer zu lokalisieren seien. Israel wirft der Hamas dagegen vor, die Herausgabe der Toten aus taktischen Gründen hinauszuzögern.

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