Hausarrest für NLD-Führerin in Burma verlängert

Militärregime

Hausarrest für NLD-Führerin in Burma verlängert

Der Hausarrest für die Oppositionsführerin Aung wurde in Burma verlängert. Unterdessen kamen erstmals Helfer ins verwüstete Delta.

Mehr als drei Wochen nach der Wirbelsturm-Katastrophe in Burma sind die ausländischen Helfer nach UN-Angaben endlich in das am stärksten betroffene Irrawaddy-Delta vorgedrungen. Schätzungsweise 1,5 Millionen Überlebende in der Region hätten bisher noch keine Hilfe bekommen, erklärte ein UN-Sprecher am Dienstag. Die burmesische Regierung hatte erst am vergangenen Freitag nach langer Blockade zugesagt, dass ausländische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ungehindert ins Land gelassen würden.

Hausarrest verlängert
Die burmesische Militärdiktatur hat ebenfalls am Dienstag den Hausarrest für die Führerin der Demokratiebewegung, Aung San Suu Kyi, um sechs Monate verlängern lassen. Nach offiziellen Angaben wurde Suu Kyi bei einem kurzen Treffen mit einem Junta-Beauftragten in Rangun über diese Entscheidung informiert. Die Friedensnobelpreisträgerin befindet sich seit 2003 ununterbrochen unter Hausarrest.

Aung San Suu Kyi hatte 1990 mit ihrer Nationalen Liga für Demokratie (NLD) die Wahlen zu einer Verfassunggebenden Nationalversammlung mit Vierfünftelmehrheit gewonnen. Die Militärs ignorierten jedoch das Ergebnis, das Parlament durfte nie zusammentreten. Die NLD beging am Dienstag den 18. Jahrestag ihres Wahlsieges.

20 Oppositionelle verhaftet
Die burmesische Militärdiktatur hat zudem am Dienstag etwa zwanzig Anhänger der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) der unter Hausarrest stehenden Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi festnehmen lassen. Nach Augenzeugenberichten hatten die Demokratieverfechter vor dem Grundstück Suu Kyis gegen eine Verlängerung des Hausarrests für die Politikerin demonstriert. Aung San Suu Kyi hatte 1990 mit der NLD die Wahlen zu einer Verfassunggebenden Nationalversammlung mit Vierfünftelmehrheit gewonnen. Die Militärs ignorierten jedoch das Ergebnis, das Parlament durfte nie zusammentreten. Die NLD beging am Dienstag den 18. Jahrestag ihres Wahlsieges.

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