Schulterschluss

Bill Clinton und Obama feiern Versöhnung

Seine Frau unterlag Barack Obama in den Vorwahlen: Jetzt tritt Bill Clinton auf die Bühne - und versöhnt sich mit Hillarys Rivalen.

Sechs Tage vor der Präsidentenwahl in den USA ist Ex-Präsident Bill Clinton (1993-2001) erstmals gemeinsam mit dem demokratischen Kandidaten Barak Obama im Wahlkampf aufgetreten. In Orlando im US-Staat Florida bezeichnete Clinton am Mittwochabend (Ortszeit) seinen schwarzen Parteifreund, als die "Zukunft Amerikas".

Obama habe nicht nur die bessere Philosophie und Politik, sondern auch die besseren Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen, sagte Clinton vor begeisterten Parteianhängern. Zugleich griff er die amtierende republikanische Regierung von Präsident George W. Bush an, unter deren Politik vor allem die Mittelschicht gelitten habe.

Clinton war ein angespannte Verhältnis zu Obama nachgesagt worden, nachdem dieser Clintons Frau Hillary im erbittert geführten parteiinternen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten ausgestochen hatte. Zwar hatte Clinton Obama bereits auf dem demokratischen Nominierungsparteitag Ende August in Denver seine volle Unterstützung zugesagt, zu einem gemeinsamen Auftritt war es im Wahlkampf bisher aber nicht gekommen.

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