US-Präsident Donald Trump sorgt mit einer brisanten Ankündigung für Aufsehen. Bei der Einweihung seines Friedensrats deutete er an, dass eine Entscheidung über einen möglichen Krieg bald fallen wird.
Donald Trump hat am Donnerstag seinen Friedensrat einberufen und dabei deutliche Worte Richtung Iran gefunden. Innerhalb der nächsten zehn Tage werde man voraussichtlich erfahren, ob die USA im Konflikt mit dem Regime einen Schritt weitergehen müssen. Trump lobte in seiner Rede die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im vergangenen Juni und betonte, dass der Iran keine Nuklearwaffen besitzen dürfe, um den Frieden im Nahen Osten zu sichern. Er stellte klar, dass dies den Verantwortlichen bereits sehr deutlich kommuniziert wurde.
Fokus auf den Friedensrat
Dem neu gegründeten Gremium gehören Vertreter aus über 40 Ländern sowie Beobachter aus weiteren Staaten an. Während der Sitzung lobte der Präsident die Beendigung von insgesamt acht Kriegen, für die er sich selbst verantwortlich zeichnete. Ein bemerkenswerter Moment der Veranstaltung war die öffentliche Geste zwischen Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Diktator Ilham Alijew, die sich unter Applaus die Hand gaben.
Wiederaufbau des Gazastreifens geplant
Ein zentrales Thema der ersten Sitzung war die Lage im Gazastreifen. Die Mitglieder des Rates sagten sieben Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau des Gebiets zu, in dem aktuell ein brüchiger Waffenstillstand herrscht. Experten schätzen jedoch, dass für eine vollständige Instandsetzung deutlich höhere Summen notwendig sein werden. Zusätzlich sollen die Mitgliedstaaten Tausende Soldaten für internationale Stabilisierungs- und Polizeikräfte zur Verfügung stellen. Damit baut Trump ein Gremium auf, das in direkte Konkurrenz zu den Vereinten Nationen treten könnte.
Verhältnis zu den Vereinten Nationen
Trotz der Konkurrenzsituation betonte Trump, dass er gut mit dem Chef der Vereinten Nationen zusammenarbeite. Dies erwähnte er ausführlich, obwohl es bei seinem letzten Auftritt vor der UN-Vollversammlung technische Probleme gegeben hatte. Damals fielen sowohl die Rolltreppe als auch der Teleprompter während seiner Rede aus. Der Fokus des neuen Rates bleibt jedoch vorerst auf der strategischen Neuausrichtung im Nahen Osten und der personellen Verstärkung der Sicherheitskräfte vor Ort.