Visegrad-Staaten und Slowenien unterstützen EU-Aufnahme Serbiens

Vucic bedankt sich

Visegrad-Staaten und Slowenien unterstützen EU-Aufnahme Serbiens

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Im mittelböhmischen Lany wurden zwei Tage lang Gespräche geführt.

Lany/EU-weit. Die Staatspräsidenten der Visegrad-Staaten (Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn) und Sloweniens unterstützen die Aufnahme Serbiens in die EU. Dies erklärte der tschechische Staatspräsident Milos Zeman nach einem Treffen der Staatschefs im mittelböhmischen Lany.

"Alle Präsidenten unterstützen die Eingliederung Serbiens in die EU und sind bereit, diesem Prozess maximale Hilfe zu leisten", so Zeman auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen Zuzana Caputova (Slowakei), Andrzej Duda (Polen), Janos Ader (Ungarn), Borut Pahor (Slowenien) und Aleksandar Vucic (Serbien).

Vucic seinerseits bedankte sich für die Unterstützung und gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Prozess der Annäherung seines Landes an die EU sich beschleunigen würde. "Wir brauchen Ihre Unterstützung. Wir haben etwas, das wir in die EU hineinbringen könnten", betonte Vucic. Er bat die Visegrad-Länder und Slowenien, die Interessen Serbiens in den EU-Institutionen zu vertreten.

Die Staatschefs der Visegrad-Staaten wünschen sich außerdem, dass im EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 die bisherige Summe für den Kohäsionsfonds gleich bleibe. Laut Duda sind die Länder im östlichen Teil der EU immer noch mit dem Erbe des "Eisernen Vorhangs" konfrontiert. Das Geld sei vor allem für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur nötig, so Duda.

Ähnlich äußerte sich Ader. Er meinte, die Verkleinerung der Ungleichheiten zwischen den alten und neuen EU-Staaten sei im Interesse der gesamten EU. Das Geld aus den Kohäsionsfonds sollte auch der Modernisierung der Energie-Industrie dienen, so Ader.

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