Harald Neumann (Novomatic)

Platz 13

Harald Neumann (Novomatic)

Business live:  Novomatic ist vom Headquarter in Österreich aus weltweit tätig. Wo sind Ihre wichtigsten Märkte?
Harald Neumann: Unsere Kernmärkte liegen generell in Europa, insbesondere sind es Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien.

Business live: Wo sehen Sie in den nächsten Jahren für Ihr Unternehmen das größte Wachstumspotenzial?
Neumann:
Für uns beinhalten die USA sehr großes Wachstumspotenzial. Durch unsere Mehrheitsbeteiligung an Ainsworth Game Technology Ltd. haben wir auch ein klares Signal in Richtung des nordamerikanischen Marktes gesetzt.

Business live: Sie exportieren Technologie aus Österreich in die ganze Welt. Sehen Sie sich auch als Botschafter österreichischen Know-hows auf den internationalen Märkten?
Neumann:
Wir betreiben aktuell 20 Technologienzentren in 13 Ländern. Zudem haben wir mehr als 4.000 Marken, Patente und andere Schutzrechte. Österreich spielt für uns bei der Technologieentwicklung natürlich eine wichtige Rolle.

Business live:  Welche Bedeutung hat für Sie der Unternehmenssitz in Österreich?
Neumann:
Wir haben uns immer zum Standort Österreich bekannt, selbst wenn andere Länder mit zum Teil wesentlich besseren Rahmenbedingungen locken. Gerade unser Unternehmensgründer Professor Johann Graf ist Österreicher mit ganzem Herzen, auch wenn es uns nicht immer leicht gemacht wird.

Business live:  Welche Rolle spielen Forschung und Entwicklung in Ihrem Konzern?
Neumann:
Forschung und Entwicklung nehmen bei uns eine ganz zentrale Rolle ein. Gerade im Bereich des Entertainments erwartet der Kunde zu Recht ständige merk­bare Weiterentwicklungen. Das beinhaltet nicht nur die Spiele selbst. Auch Sicherheitstechnologie, wie etwa biometrische Zutrittssysteme, nehmen an Bedeutung zu. Zudem räumen wir Entwicklungen im Bereich Spielerschutz eine besonders zentrale Rolle ein.

Business live:  Was werden die Jobs der Zukunft in der Glücksspielindustrie sein?
Neumann:
Speziell im Bereich der hoch qualifizierten IT ­haben wir jetzt schon Bedarf. Das führt dazu, dass wir längst europa- und weltweit nach Spezialisten suchen. Oder an Technischen Universitäten präsent sind, um geeignete Mitarbeiter zu finden.

Business live: Wo könnte Österreich noch besser werden, um wieder ganz vorne bei den innovativsten Standorten in Europa mitzuspielen?
Neumann:
Investitionen in Bildung spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile wissen wir, dass sich die Anforderungen an Jobs in den nächsten zwanzig Jahren radikal ändern werden. Um Innovation in Österreich zu fördern, müssen wir vieles ändern. Auch un­sere Einstellung gegenüber dem Erfindungsgeist und dem Unternehmertum.

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