Facebook-Gegner aus Graz startet durch

Soziales VR-Netzwerk

Facebook-Gegner aus Graz startet durch

Wie berichtet, präsentierte das heimische Start-up e.com (oben ist das gesamte Team zu sehen) Anfang Juni sein seit mehr als zwei Jahren entwickeltes VR-fähiges soziales Netzwerk “connect erstmals vor größerem Publikum.Testen kann man den Facebook-Gegner seit 18. Juli. Jetzt startete auch die Kickstarter-Kampagne von connect. Unterstützer können ab einer Spende von 4 Euro die erste Test-Version für Android-Smartphones, PC und Mac sowie VR-Brillen (HTC Vive und Android-Smartphone) noch vor dem Produkt-Release im Oktober 2017 ausprobieren. In den ersten Tagen kamen bereits rund 15.000 Euro zusammen.

connect-vr-netzwerk-960.jpg © e.com Bei connect gibt es statt einer Timeline ein virtuelles Zuhause.

Damit will e.com punkten

Besonders großzügige Spender warden laut e.com zusätzlich mit limitierten Belohnungen wie zum Beispiel der ersten alternativen 3D-Szene – dem Oval Office – oder Tiger-Entchen mit speziellem Fell belohnt. Die Entwickler sehen connect als vielversprechende Alternative in der von den USA dominierten Social-Media-Landschaft. Das VR-Netzwerk soll vor allem mit hohem Datenschutz, maximaler Privatsphäre und seinem Multi-Messenger punkten. Ob die Attacke gegen Facebook und Co. tatsächlich gelingt, wird sich nach dem Release im Herbst zeigen. Eine erste Tendenz dürfte bereits nach Abschluss der Kickstarter-Kampagne erkennbar sein.

connect-vr-netzwerk-620.jpg © e.com Das VR-Netzwerk ist natürlich auch am Smartphone nutzbar.

So funktioniert “connect”

Der Facebook-Gegner soll so gut wie auf jedem Gerät in 2D, 3D oder VR erlebt werden können. Statt einer Timeline und dem Newsfeed gibt es bei connect ein virtuelles, modern eingerichtetes Loft in dem die User chatten, videotelefonieren, Spiele spielen, ihr virtuelles Haustier pflegen, Fotos und Videos verschicken und auch Medien aus aller Welt konsumieren können. Natürlich ist das kostenlose soziale Netzwerk auch individualisier- sowie erweiterbar und bietet auch einen Multi-Messenger (SMS, Mail, Facebook).

Penthouse als erstes Szenario

Die erste verfügbare Szene, in der alle digitalen Inhalte verfügbar sind, ist ein modernes Penthouse in New York. Im Loft, das mit 3D-Brille auch in Virtual Reality erlebt werden kann, befindet sich ein Sofa, das symbolisch für die Multimedia-Schnittstelle steht. Alle Möbel- und Dekorationsstücke können vom Nutzer selbst ausgewählt werden. Es ist sozusagen ein virtuelles Zuhause. Hier können die User (virtuelle) Zeitschriften lesen, den Blick aus dem Fenster genießen (mit 3D-Brille) oder mit ihren Freunden kommunizieren. Letzteres funktioniert über Videotelefonie, Facebook, SMS oder Mail. Über die connect-App werden diese Dienste alle gebündelt. Positiv: Der Gesprächspartner muss hierfür nicht bei connect registriert sein. Michael Schöggl, CEO der e.com GmbH, beschreibt den Multi-Messenger wie folgt: „Durch diese Funktion sind SMS, E-Mails sowie Nachrichten von Facebook und connect in einer App zusammengefasst und Nutzer sparen sich viel Zeit, da die täglichen Nachrichten nicht mehr in verschiedenen Apps aufgeteilt sind.“

>>>Nachlesen: Grazer greifen mit VR-Netzwerk Facebook an

Externe Links

connect Kickstarter-Kampagne

connect-Hompage

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