Kim Dotcom arbeitet an Musik-Webseite

Der Mann hat Nerven

Kim Dotcom arbeitet an Musik-Webseite

Kim Schmitz alias Kim Dotcom steht in Neuseeland weiterhin unter Hausarrest. Sein Verfahren wegen seiner Tauschbörse "Megaupload" geht, wie berichtet, erst im August weiter. Dann wird sich auch entscheiden, ob er an die USA ausgeliefert wird. Dort drohen ihm wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen bis zu 20 Jahre Haft.

Eigene Musik-Seite
Wie sich nun herausstellte, ist Kim Schmitz zurzeit aber keineswegs arbeitsmüde. Im Gegenteil: Er verwirklicht gerade sein neuestes Projekt. Wie er via Twitter mitteilte, will er eine neue Webseite namens "Megabox" an den Start bringen. Über diese sollen Musiker ihre Songs oder Alben zum Verkauf anbieten können. Da sie ihre Fans so direkt erreichen können, müssten sie keine Abgaben an Plattenfirmen bezahlen. Ein ebenfalls veröffentlichtes Instagram-Foto zeigt, wie die Startansicht der Seite aussehen soll (siehe Screenshot). Wie dem Bild zu entnehmen ist, wird es für die Nutzer einen unlimitierten Online-Speicherplatz geben, auf dem sie ihre gesamte Musiksammlung ablegen können.

Gegen die Musikindustrie
Mit Megabox will sich Kim Schmitz also an den großen Musiklabels rächen. Wegen diesen wurde Megaupload vom Netz genommen. Nun verkündete er: "Megabox ist nicht tot". Mit der Seite will Dotcom nach eigenen Angaben die Musiker von ihren Knebelverträgen befreien. Sie sollen dadurch einfacher und mehr Geld verdienen können.

Ob die Ankündigung vor der Fortsetzung seines Verfahrens eine gute Idee war, oder sie sich sogar negativ auswirkt, wird sich im August zeigen.

Megaupload-Daten
Zuletzt gab es auch in Bezug auf die Daten der Megaupload-User Neuigkeiten. Viele Nutzer hatten bei dem Dienst auch private Fotos, Videos, Dokumente, etc. gespeichert. Diese sind nach wie vor beschlagnahmt und somit nicht zugänglich. Die US-Behörden überlegen nun, ob sie Nutzern, die dafür bezahlen, Zugriff geben sollen. Kim Schmitz lehnt dies entschieden ab. Er und auch die Nutzer verstehen nicht, wieso sie für den Zugang zu ihren privaten Daten etwas zahlen sollen. Selbst Apple-Mitgründer Steve Wozniak zeigte sich vor einigen Tagen mit dem Megaupload-Gründer solidarisch. Wie ein Twitter-Foto zeigt, besuchte er Dotcom sogar in Neuseeland:

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Kim Schmitz mit Apple-Mitgründer Wozniak. Bild: (c) Kim Dotcom

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