iOS 4.2 macht Apples iPad zum Alleskönner

Vielversprechender Test

© Screenshot: engadget.com

iOS 4.2 macht Apples iPad zum Alleskönner

Als Steve Jobs vor einigen Wochen die neuen iPods präsentierte, wurde auch das neue iPhone- und iPod touch-Betriebssystem iOS 4.1 vorgestellt, welches mittlerweile auch erhältlich ist. Zusätzlich gab es einen kurzen Ausblick auf iOS 4.2 welches ab November auch das iPad um nützliche Funktionen (Multitasknig, E-Mail-Verwaltung, Ordnerfunktion, etc.) erweitern soll. Der amerikanische Techblog Engadget konnte nun bereits eine Vorab-Version des neuen Betriebssystems auf dem iPad testen und das für seine kritischen Berichte bekannte Blog, zeigte sich von der neuen Software schlichtweg "beeindruckt".

Vorab-Test
Obwohl es sich bei der getesteten iOS 4.2-Version noch um eine Beta-Variante gehandelt hatte, funktionierte das Betriebssystem einwandfrei. Laut den Testern funktioniere die Bedienung des iPad mit der neuen Software ähnlich perfekt wie beim iPhnoe 4. Obwohl das iPad relativ wenig Arbeitsspeicher aufweisen kann, sei die Geschwindigkeit beim Multitasking einfach unglaublich. Mit dieser Fuktion können mehrere Programme gleichzeitig verwendet werden. Man kann also beispielsweise während der Betrachtung eines Videos auch den Browser geöffnet haben.

Wie beim iPhone und beim iPod touch steht mit der neuen Software das Game Center auch iPad-Usern zur Verfügung. Dort kann man, wie berichtet, u.a. Multiplayer-Battles mit Freunden oder anderen Nutzern abhalten. Des Weiteren kann dank iOS 4.2 die "find in page"-Funktion (ist im Safari in die Google-Suche integriert) verwendet werden. Die übersichtliche Ordnerverwaltung in iOS von welcher nahezu alle iPhone-User begeistert sind, funktioniere auch am iPad hervorragend.

Weitere Neuigkeiten bringen die beiden Funktionen AirPlay und AirPrint. Mit Ersterer lassen sich Daten kabellos von einem Gerät auf ein anderes übertragen und Letztere erleichtert das Drucken von Dokumenten, E-Mails, Webseiten und Co. AirPrint (kabelloses Drucken) funktioniert aber nur mit einem kompatiblen "ePrint"-Drucker und diese sind derzeit noch rar. Dafür muss man aber auch keine Treiber mehr installieren. Alternativ funktioniert der Dienst auch über ein Gerät auf dem Mac OS X in Version 10.6.5 oder höher installiert ist.

Kritik
Mit negativer Kritik gingen die Tester aufgrund der gebotenen Performance sparsam um. So gab es etwa beim hin und her Wechseln zwischen der Spotlight-Suche und Apps kleinere Probleme. Außerdem sei die E-Mail-Anwendung während des Testlaufs abgestürzt. Dies dürfte bis zur finalen Version jedoch noch in den Griff zu bekommen sein.

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