Pikante Details zum Falco-Film

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© TZ Österreich/Conny Beauclair

Pikante Details zum Falco-Film

"Ich lebe nur einmal, und so wie ich lebe ist einmal nur genug!“ Das ist die Quintessenz des neuen Falco-Films. Ab 8. Februar läuft Thomas Roths heißerwartete und überaus sensationelle Biografie "Verdammt, wir leben noch!" in den heimischen Kinos an.

Jubiläum
"Erst wenn ich einmal sterben sollte, werden’s mich wieder alle hochleben lassen – die G’frasta." Falcos legendäres Zitat ist jetzt, exakt drei Wochen vor seinem zehnten Todestag (6. 2. 1998), aktueller denn je, feiert man doch das Jubiläum mit einem wahren Overkill an Veröffentlichungen und Huldigungen. Höhepunkt ist Thomas Roths cineastisches Meisterwerk "Verdammt, wir leben noch!", das am 5. Februar im Wiener MuseumsQuartier seine Galapremiere feiert.

Boykott der Falco-Mama
Erst am 29. Jänner will Thomas Roth seinen Skandalfilm der Presse präsenteiren. Bis dato haben weder die meisten der Darsteller noch die ­realen Personen den Falco-Film gesehen. Selbst Falcos Mutter Maria Hölzel (81), die bisher nicht einmal eine Einladung zur Premiere hat (!), nicht. Seit einem Schlaganfall kann sie nicht mehr sprechen – über ihren Bruder Walter Rehling lässt sie ausrichten: "Sie würde auch gar nicht hingehen, weil sie gegen den Film ist. Dort werden nur die exzessiven Seiten ihres Sohnes gezeigt. Sie wollte nie, dass das an die Öffentlichkeit gelangt!"

So läuft der Falco-Film
Trotz absoluter Geheimhaltung – so gibt es bisher kein einziges Filmfoto des Falco-Darstellers Manuel Rubey (26) – hat ÖSTERREICH den Austro-Film des Jahres schon vorab gesehen und verrät die brisantesten Highlights des von Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll gezeichneten Kultstreifens:

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Schon in einer der ersten Szenen treffen der junge Hans Hölzel (David Haderer) und sein Freund Billy beim Schuleschwänzen auf eine Prostituierte (Sunny Melles), die zwar viel Haut zeigt, aber doch mit ihren Reizen geizt: "Kommt’s wieder, wenn ihr groß seit’s!" Für Falco, der im Film auch dem Gruppen-Sex ("Welche von euch drei Frauen liebt mich denn nun wirklich?") fröhnt, mehr als eine Aufforderung, werden doch Bordelle zu seiner zweiten Heimat.

Falcos erste Freundin Chouchou (Doris Golpaschin), die in ihren Szenen grundsätzlich nur nackt zu sehen ist, beschimpft den jungen Hans Hölzel als "Spießer". Daraufhin wirft er sie hochkant aus der elterlichen Wohnung. Die erste, aber nicht die letzte Gewalt-Szene des 100-minütigen Films.

So stößt Falco seine Ehefrau Isabella (Patricia Aulitzky) – die im Film übrigens als einzige Figur nicht den richtigen Namen trägt, sondern aus rechtlichen Gründen Jacky heißt – einmal sogar durch einen Glastisch. Später drischt er ihr die Nase blutig.

Bei der Emotional-Tour verspürt Falco in München trotzdem sexuelle Sehnsucht nach Jacky: Einem mit Selbstbefriedigung unterlegten Telefonat folgt derber Von-Hinten-Sex in einem schmuddeligen Hotelzimmer.

Als Falco beim Dinner im In-Lokal Wiener durch Markus Spiegel (Nicholas Ofczarek) von seiner USA-Nummer-Eins mit "Rock Me Amadeus" erfährt, ist bei ihm keinerlei Freude zu erkennen. Ganz im Gegenteil. Mit den Worten "Jetzt ist alles vorbei. Erst wenn ich einmal sterben sollte, werden’s mich wieder alle hochleben lassen: die G’frasta" stürmt er aus dem Restaurant, um in seiner Wohnung sämtliche Gold-Schallplatten zu zertrümmern.

Falco-Mania
Neben dem Film erscheint noch vieles mehr: Doch-Nicht-Tochter Katharina Bianca Vitkovic bringt am 28. 1. ihr Buch Falco war mein Vater heraus. Am 1. 2. kommen CD & DVD Falco Symphonic und am 6. & 7. 2. spielt die Original Falco-Band in seiner Lieblingsdisco U4.

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