Prince: keine Wiener Videos auf YouTube

Fan-Videos verboten

© Thomas Zeidler

Prince: keine Wiener Videos auf YouTube

"Das Internet ist tot. Computer und all diese digitalen Geräte sind nicht gut. Sie füllen deinen Kopf mit Zahlen und das kann für einen einfach nicht gut sein.“ So sprach Pop-Exzentriker Prince jüngst in einem seiner raren Interviews zur Gratis-CD 20Ten. Jetzt zieht er seinen Feldzug gegen die "schädlichen Bits und Bytes“ fort: Auf YouTube lässt Prince nun die harmlosen Fan-Videos seines sensationellen Wien-Konzerts sperren. "Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von NPG Records nicht mehr verfügbar,“ heißt es nun beim Klick auf einen selbst vom ORF übernommenen Wien-Clip.

Kontrolle
Die absurde Wiener Video-Zensur ist ein weiterer Schritt im Kampf um totale Selbstkontrolle. 1993 zog Prince mit dem auf die Wange geschmierten Wort "Sklave“ gegen seine Plattenfirma vor Gericht. Auch die Download-Seiten Pirate Bay und Napster wurden mit Millionenklagen bedroht. 2002 ließ er gar etliche Fanseiten im Internet sperren. Seine Begründung: "Nur ich darf die Fotos von mir verwenden!“

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