TV-Verbot nach Nazi-Skandal

"Arbeit macht frei"

© ProSieben, OE24

TV-Verbot nach Nazi-Skandal

Die Moderatorin der ProSieben-Talksendung "Night Loft", Juliane Ziegler (26), wurde gefeuert, weil sie live im Fernsehen den Nazi-Spruch "Arbeit macht frei" einem Anrufer an den Kopf warf.

"Arbeit macht frei!"
Der Anrufer beschwerte sich bloß über den anstehenden Arbeitstag. Darauf entgegnete Ziegler: "Ja, aber komm', da musst du ein bisschen enthusiastisch sein und arbeiten. Arbeit macht frei!“.

Dieser menschenverachtende und zynische Spruch stand während der Zeit des Nationalsozialismus über den Toren der Konzentrationslager. Die KZ-Insassen konnten sich zu Tode schuften, nur dann kamen sie aus dem Lager heraus.

Sofortiger Rausschmiss
"Das war ein unentschuldbarer Aussetzer. Juliane Ziegler wird bei uns nicht mehr moderieren", so eine Sprecherin von ProSieben.

Bekannt aus "Bachelor"
Die schöne Juliane wurde 2004 in der RTL-Show "The Bachelor“. Dort eroberte sie das Herz von Marcel Maderitsch. Das diente ihr als Sprungbrett und Ziegler wurde Assistentin in der "Guinness World Records Show“ und nahm beim ProSieben-"Promiboxen“ teil. Bei 9Live fand sie schließlich einen Arbeitgeber, moderierte dort verschiedene Formate.

Entschuldigte sich während der Sendung
Noch während der Sendung hat sich Juliane Ziegler entschuldigt: "Ich habe vorhin etwas fallen lassen, was so überhaupt nicht gedacht war. (...) Das ist 'ne Live-Moderation. Das hat sich blöderweise da eingeschlichen.“

Doch die Fernsehmacher reagierten konsequent. Julia Zieglers TV-Karriere scheint ein abruptes Ende genommen zu haben.

"Jeder, der eine Live-Sendung moderiert, muss voll und ganz bei der Sache sein. So etwas darf nicht passieren!“ so Susanne Lang.

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