Die Sängerin macht auf Instagram einen tragischen Verlust öffentlich.
Glück und Verlust können einander bisweilen schmerzhaft nahekommen. Diese Erfahrung hat auch die US-amerikanische Popsängerin Pink gemacht. Die 46-Jährige gewährte nun auf Instagram einen sehr persönlichen Einblick in ein Kapitel ihres Lebens, das sie lange für sich behalten hatte – und bewegte damit ihre Fangemeinde nachhaltig.
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In einem Rückblick auf das Jahr 2016 offenbart die Musikerin, sie sei damals „fast das ganze Jahr schwanger“ gewesen. Was bislang nicht öffentlich bekannt war: Pink erlitt in diesem Zeitraum eine Fehlgeburt. Das ungeborene Kind verlor sie nur wenige Monate, bevor ihr Sohn Jameson zur Welt kam. Über ein Jahrzehnt lang sprach sie nicht darüber, nun bricht sie erstmals ihr Schweigen.
Traurige Details
Die Schwangerschaft, die tragisch endete, habe „nicht länger als zehn Wochen“ gedauert, schreibt die Sängerin. Weitere Details nennt sie nicht. Dennoch lassen ihre Worte erahnen, wie tief dieser Verlust sie geprägt hat. Nach außen erfüllte sie Verpflichtungen und funktionierte, während sie innerlich trauerte. Rückhalt fand sie in dieser Zeit bei ihrem Ehemann Carey Hart und bei Tochter Willow Sage, die damals fünf Jahre alt war. Gemeinsam fasste die Familie den Entschluss, nicht aufzugeben und erneut Hoffnung zu wagen.
Dieser Mut zahlte sich aus. Pink schildert offen: „Danach vergingen ein paar Monate, bis wir es erneut versuchten. Und ganz am Ende dieses Jahres kam unser Jameson Moon zur Welt.“ Und weiter: „Ich war fast das ganze Jahr über schwanger.“ Im November 2016 machte sie ihre erneute Schwangerschaft öffentlich, am 26. Dezember brachte sie schließlich ihren Sohn zur Welt. Über diesen Moment schrieb sie: „Am Tag nach Weihnachten war er endlich bereit für diese Welt, und meine Welt stand noch mehr auf dem Kopf. Unsere Familie war komplett.“
Familienmensch
In Interviews betont die Sängerin regelmäßig, wie wichtig ihr ein stabiles familiäres Umfeld und Zeit abseits des Rampenlichts seien. Mit ihrem jüngsten Beitrag zeigt sie nun auch die verletzliche Seite ihres Erfolgs. Hinter der selbstbewussten Bühnenpersönlichkeit steht eine Frau, die Schmerz erfahren hat – und dennoch den Blick nach vorn richtet.
Erst zu Jahresbeginn hatte Pink öffentlich gemacht, dass sie sich einer Bandscheibenoperation an der Halswirbelsäule unterziehen musste. Dazu formulierte sie ein persönliches Leitmotiv für die Zukunft: „Ich entscheide mich für Freude und lasse den Schmerz zurück. Ich werde positive Gedanken den negativen vorziehen.“ Worte, die vor dem Hintergrund ihrer Geschichte eine besondere Tiefe erhalten.