24. Jänner 2011 21:11

Affäre Grasser 

Fiona: Jetzt rede ich

Fiona & KHG machten Party in Kitz.  "Gehe mit hoch erhobenem Kopf!".

Fiona: Jetzt rede ich
© TZ ÖSTERREICH/Schöndorfer

Fiona und Karl-Heinz Grasser. In Kitzbühel versteckten sie sich trotz „Buwog & Co.“ nicht. Warum auch? Fiona: „Haben nichts verbrochen!“

Wortmeldung
Das war zu erwarten. Irgendwann musste Fiona Pacifico Griffini-Grasser (46) der Kragen platzen. Ihr Ehemann, Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (42), liegt wegen Buwog & Co. unter medialem und politischem Dauerbeschuss. Sie, die Ehefrau, erlebt alles hautnah mit – und fühlt sich ungerecht behandelt. In ÖSTERREICH nimmt die Kitz-Gallionsfigur jetzt erstmals Stellung zu den Vorwürfen: „Stimmt alles nicht!“

Kitz-Marathon
Während des gesamten Hahnenkammrennens hatte sich Fiona wortkarg gegeben. Beim ersten Auftritt vergangenen Freitag, der ­AUDI-Night in der Tenne, quittierte sie Glückwünsche zu ihrem 46er lapidar mit: „Ich liebe euch alle!“ Auch Grasser, der sie überall hin begleitete, sagte ­wenig. „Rosen, viele, viele Rosen hat sie von mir zum Geburtstag bekommen!“

Der zweite Auftritt vor Journalisten, beim Clubbing Kitz ’N’ Glamour im Grand Tirolia, verlief komplett wortlos. Tags darauf bei Harti Weirathers Kitz Race Night waren die Grassers wieder da. Fast schien es, als hätte Fiona ihren Mann bei der Hand genommen, um zu vermitteln: „Wir verstecken uns nicht.“

„Nichts verbrochen!“
In der Tat bringt es Fiona in ÖSTERREICH auf den Punkt: „Ich gehe mit hoch erhobenem Kopf, weil ich nichts verbrochen habe, wir nichts verbrochen haben! Ich weiß, dass das, was man ihm vorwirft, alles nicht stimmt.“

Aber auch das gibt die Kristall-Lady zu: Die Attacken belasten die Familie. Nur Grasser sei ein Fels. „Ich würde mit diesen Beschuldigungen nicht fertig werden!“

Fiona: „Viele nehmen sich das Leben …“
ÖSTERREICH: Ihr Mann steht unter medialem Dauerbeschuss …
Fiona Swarowski: Was hier geschieht, ist so ungerecht. Ich kenn meinen Mann jetzt schon sechs Jahre und alles, was man ihm vorwirft, stimmt nicht. Er ist eh so stark und er tut mir wirklich leid. Ich liebe ihn über alles. Es ist eine politische Verfolgung gegen ihn im Gange. Jeden Tag bewundere ich ihn dafür, wie er mit dem fertig wird. Ich würde das nicht schaffen, das sage ich ganz ehrlich. Mit diesen Beschuldigungen würde ich nicht fertig werden. Man hat ihn geliebt als Finanzminister, man hat ihn gelobt, jetzt zerstören sie ihn. Leider passiert das auch vielen Filmstars, deshalb gibt es so viele, die sich das Leben nehmen. Weil sie mit der Verfolgung durch die Medien einfach nicht fertig werden. Marilyn Monroe etwa – zuerst gelobt, dann zerstört. Das ist einfach nicht richtig. Auch bei meinem Mann wird nichts herauskommen, ich weiß das.

ÖSTERREICH: Wie belastend ist das für Sie?
Swarowski: Schon sehr, vor allem für uns als Familie und für die Kinder. Das ist schon sehr belastend – weil es wehtut. Wenn jemand etwas angestellt hat, dann ist Verfolgung richtig. Wie jener Typ, der seinen kleinen Buben totgeschlagen hat. So einer verdient Strafe. Mein Mann wird aber zu Unrecht beschuldigt, das finde ich gemein. Ich hoffe, das alle Vorwürfe rasch aufgeklärt werden. Er hat nichts getan, es wird nichts rauskommen – es ist nur mühsam.

ÖSTERREICH: In Kitzbühel strahlten Sie aber pure Lebensfreude aus …
Swarowski: Ich gehe mit erhobenem Kopf, weil ich nichts verbrochen habe. Wir haben nichts verbrochen. Wieso sollte ich mich also verstecken, das sehe ich nicht ein. Diese ganzen Attacken müssen endlich ein Ende haben. Jeden Tag kommt doch was Neues. Wenn’s beim Alten nichts finden, dann sucht man was Neues. Damit man irgendetwas hat. Dieser ganzer Gossip, gegen den sich Menschen wie mein Mann mit Anwälten verteidigen müssen, ist doch verrückt. Das ist wie im Fall Silvio Berlusconi – ob der jetzt mit drei oder fünf Mädchen Sex gehabt hat oder nicht, das ist doch egal, solange die Politik im Lande in Ordnung ist. Man sollte sich auch bei uns mehr auf die Politik konzentrieren und auf die Wirtschaft – diese Hetzjagden bringen doch nichts.

ÖSTERREICH: Nicht jede Voruntersuchung ist gleich eine Hetzjagd …
Swarowski: Es ist auch richtig, dass untersucht wird. Im Fall meines Mannes soll aber endlich ein Abschluss herbeigeführt werden. Ich sage es nochmals – ich liebe ihn, stehe zu ihm. Bei den Untersuchungen wird nichts rauskommen.
 

Autor: Interview: K. Wendl

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12 Postings
dens meint am 25.01.2011 20:47:57 ANTWORTEN >
Fiona liebt Millionen!Woher ist ihr egal!
sachenmacher meint am 25.01.2011 17:37:35 ANTWORTEN >
Die gute Fiona erklärt uns den wahren Lauf der Welt ungefähr genau so kompetent und aufrichtig wie gerade gestern noch ein gewisser Niki Lauda.
Diese ganzen großmäuligen und oberflächlichen Schickimicki-Figuren sind wahrhaftig einander würdig.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Worldianer meint am 25.01.2011 12:24:55 ANTWORTEN >
Pacifico Griffini-Grasser!

Es sei Ihnen unbenommen, zu Ihrem Mann zu stehen. Doch Ihr Vergleich mit großen SchauspielerInnen wie Marilyn Monroe ist nun doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen, denn Herrn Grassers schauspielerischen Fähigkeiten beim Erklären der unzähligen Zufälle und schiefen Optiken sind schlicht und einfach erbärmlich. Auch der Vergleich mit Berlusconi gefällt mir nicht so gut, denn Herr Berlusconi gibt im Gegensatz zu Herrn Grasser noch freimütig zu, die Gesetze so zu verbiegen, wie er es braucht. Aber wahrscheinlich ist es ja nur die Missgunst und der Neid des Pöbels, die uns einfach nicht glauben machen können, dass der sagenhafte Reichtum des Herrn Grasser und seiner Freunde in so kurzer Zeit nichts als eine sagenhafte Serie von Jackpot-Sechsern im Lotto war...
prantner meint am 26.01.2011 10:13:00
Worldianer HUI
Calüpso PFUI
Worldianer HUI
Calüpso Pfui
Calibso meint am 25.01.2011 14:55:00
bravo und noch mal bravo.!!!
karli meint am 25.01.2011 12:07:38 ANTWORTEN >
Diese Leute haben keinen Charakter.
ugauga meint am 25.01.2011 11:59:13 ANTWORTEN >
klar, daß fiona zu ihrem mann steht, sie wiederholt aber nur die selben argumente von ihrem mann, wer weiß ob er ihr alles erzählt hat? vielleicht ja nicht wirklich in allem schuldig, aber es erhärten sich schon die zweifel und die zeitungen werden sich ja nicht alles aus dem finger zuzeln, siehe den bauskandal in oberösterreich; und die abhörprotokolle sprechen auch nicht gerade für ihn, sowie präsident fischer zur neujahresrede sagt: alle provisionszahlungen lückenlos aufklären ohne rücksicht auf person, wir leben schließlich hier in einem rechtsstaat obwohl man daß schon seit längerem bezweifeln kann, besonders in der justiz, auch unsere justizministerin könnt sich auch mal bald die frage stellen seit ihrem amtsantritt " wo woar eigentlich mei leistung?"
FranzF meint am 25.01.2011 10:35:27 ANTWORTEN >
In Einem kann man Fiona wahrscheinlich recht geben: dass sie selbst unschuldig ist. Trotzdem ist sie mit einem Mann verheiratet, der in die grössten Korruptionsfälle der letzten Jahre verwickelt ist. Da muss man schon ein besonderes Gemüt haben, um noch so feiern zu können.
Tunichtgut meint am 25.01.2011 09:49:33 ANTWORTEN >
Auch Grasser, der sie überall hin begleitete............

Tja was soll er denn sonst machen da Karli,
schön brav den Punzenlecker machen,dass der Fiona
sanft bleibt und nicht zu singen anfängt -Jobs werden ihm ja höchstens nur mehr aus Sizilien angeboten...........

jeder hat sein Pinkerl zu tragen,da Karli halt ab bisserl a herberes...........
karli meint am 25.01.2011 08:28:54 ANTWORTEN >
Achtung die Balkontomatenzüchterin spricht!!!!!! Wie ear das mit der Steuerprüfung beim Swarovski??????????
Grantscherben meint am 25.01.2011 07:49:33 ANTWORTEN >
Klar geht sie mit hoch erhobenem Kopf....sie hat ja auch jahrzehntelang den Namen Swarovski verwendet, obwohl er ihr nicht zustand..... ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert. Und seit dem Bericht vom Gnadenhof wissen wir ja alle, daß Fiona ein Fleischlaberl statt einem Herz hat.
Haas2010 meint am 25.01.2011 02:10:02 ANTWORTEN >
Ich habe einen Vorschlag an Fiona wer gut als Busenfreundin zu ihr passt: Frau Elsner - auch sie beharrt weiterhin auf der Unschuld ihres Mannes und bewundert ihm für seine Stärke
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