Bergführer lässt 60 Menschen im Stich

Steiermark

Bergführer lässt 60 Menschen im Stich

 Eine 60-köpfige Wandergruppe aus Ungarn ist am Samstag auf der Rax in Bergnot geraten. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte, soll der Bergführer alkoholisiert gewesen sein. Die Mitglieder der Gruppe blieben unverletzt. Bei Ramsau wurde ebenfalls am Samstag eine 53-Jährige Deutsche mit dem Hubschrauber geborgen - sie hatten bei einer Weitwanderung die Kräfte verlassen.

Die Wandergruppe aus Ungarn hatte geplant, eine Rundwanderung auf der Rax zu unternehmen. Am Nachmittag alarmierte einer der Alpinisten die Einsatzkräfte: Er und seine Tochter hätten die Orientierung verloren, außerdem sei der Bergführer betrunken und nicht in der Nähe der Gruppe. Wegen des schlechten Wetters stieg die Bergrettung zu der Wandergruppe auf und begleitete sie ins Tal.

Schon in der Früh waren ein 54-jähriger Deutscher gemeinsam mit seiner Frau zu einer elfstündigen Wanderung aufgebrochen. Etwa eine Stunde vor dem Ziel der Tour war die 53-Jährige so erschöpft, dass sie nicht mehr weiterkonnte. Der Mann setzte einen Notruf ab, die Deutsche wurde ins Landeskrankenhaus Schladming geflogen.
 

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