Strache: Security schlägt zu

Bei Party

Strache: Security schlägt zu

Eigentlich sind die Friends for Friends-Clubbings ja als gediegene Feiern bekannt. Am Samstag kamen wieder 1.800 Gäste in die Anker-Hallen im zehnten Wiener Gemeindebezirk, um bei guter Musik Weihnachten vorzufeiern.

Ein Event, das FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache offenbar ebenfalls nicht auslassen wollte. Der Blaue war zwar nicht eingeladen, erschien aber im Schlepptau von geladenen Gästen. Er nahm gemeinsam mit seiner Freundin Andrea an einem Zehn-Personen-Tisch Platz - soweit, so gut. Aber Strache hatte auch drei Bodyguards dabei. Und die Herren mögen es offenbar gar nicht, wenn ihr Herr und Meister schief angeschaut wird.

Faust aufs Auge

Ein Gast des Clubbings, ein Familienvater, freute sich jedenfalls nicht gerade über die Anwesenheit des Oberblauen bei der Party für Freunde. Und plötzlich - gegen 1.30 Uhr in der Nacht - eskalierte die Lage. Einer von Straches Securitys verlor laut mehreren Zeugen die Nerven und "verpasste dem Mann einen Schlag ins Gesicht". Die alarmierten Securitys des Clubbings riefen umgehend Polizei und Rettung.

Der Vorfall wurde ÖSTERREICH von den Veranstaltern bestätigt. Die Polizei nahm sofort die Anzeige auf. Der geschlagene Familienvater wurde mit einem blauen Auge ins AKH gebracht.

"Besonnen"

Strache, der in die Rangelei nicht direkt verwickelt war, verließ das Fest samt Entourage unmittelbar nach dem Vorfall. "Der besagte Sicherheitsmann ist grundsätzlich ein sehr besonnener Mensch", hieß es aus der FPÖ zu ÖSTERREICH: "Er muss daher provoziert worden sein. Wir werden das sorgfältig prüfen." Laut Harald Vilimsky sei der Familienvater ein "bekannter Aggressor", der nun wegen gefährlicher Drohung angezeigt werde.

"Wenn jemand das wiederholt macht, ist irgendwann Schluss mit lustig", so Vilimsky über den Mann, der schon im Vorjahr beim gleichen Fest ausfällig geworden sei. Diesmal sei er "offensichtlich betrunken" gewesen, habe auch Eiswürfel geworfen und sei dann auf den Bodyguard losgegangen. Straches Beschützer habe ihn zunächst verbal zu beruhigen und dann zurückzudrängen versucht und habe ihm höchstens "kleine körperliche Blessuren" zugefügt.

Autor: Isabelle Daniel
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