Sonderthema:
Verdacht der Kindesmisshandlung in NÖ

Bezirk Tulln

Verdacht der Kindesmisshandlung in NÖ

Eine Anzeige des Landesklinikums Tulln hat einen Fall von mutmaßlicher Kindesmisshandlung auffliegen lassen. Tatverdächtig ist nach Angaben der Landespolizeidirektion der Vater (33) eines drei Wochen alten Mädchens. Er soll den Säugling geschlagen haben. Der Mann wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Das Krankenhaus hatte am Mittwochabend die Anzeige erstattet, so die Polizei. Beamte des Landeskriminalamtes NÖ ermittelten in der Folge, dass der Säugling in der Zeit vom 21. bis 25. September vom Vater in der gemeinsamen Wohnung im Bezirk Tulln durch Schläge schwer verletzt worden sein dürfte. Weil sich der Gesundheitszustand des Mädchens zunehmend verschlechterte, suchten die Eltern am Mittwoch das Landesklinikum Tulln auf. Das Baby wurde von dort ins AKH Wien überstellt.

Der Beschuldigte zeigte sich laut Polizei geständig, die Misshandlungen begangen zu haben. Er dürfte mit dem Baby überfordert gewesen sein. Die Kindesmutter hat dem 33-Jährigen und den bisher vorliegenden polizeilichen Ermittlungsergebnissen zufolge von den Misshandlungen nichts bemerkt.

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