06. Februar 2012 00:04

Streit um Jonas 

Baby (1) wegen Strafzettel weggenommen

Jugendamt hat den Bub nun schon zur zweiten Pflegefamilie gegeben.

Baby (1) wegen Strafzettel weggenommen
© Mediabox

Die Geschichte ist derart kurios, dass sie bereits international für Aufsehen sorgt. Sogar in Japan berichtet man über den Fall jener Familie aus Steinerkirchen bei Wels, die seit 15. Dezember 2011 um den kleinen Jonas kämpft. 333 Freunde sind der Facebook-Gruppe „Bringt Jonas heim“ beigetreten.

1.200 Euro
Wie ÖSTERREICH berichtet, hatte Ann-Kathrin L. (18) an diesem Tag einen Termin beim Jugendamt. Ohne Vorwarnung nahmen die Beamten der jungen Mutter ihren damals knapp ein Jahr alten Sohn ab und gaben ihn zu einer Pflegefamilie. Die 18-Jährige sei mit der Betreuung des Kleinen überfordert, so das Argument. Dass die junge Frau Unterstützung von ihrer Mutter erhielt, zählte für die Behörden in diesem Moment nichts. Denn: Heidi D. (50) drohte eine Haftstrafe. Sie hatte Strafzahlungen für Verkehrssünden in der Höhe von 1.200 Euro nicht bezahlt. Also schritt das Jugendamt ein.

Entscheidung naht
„Ich habe den Betrag innerhalb von zwei Stunden gezahlt“, sagt Heidi D. Ihr Enkerl darf sie trotzdem kaum sehen: „Einmal in der Woche darf einer von uns eine Stunde lang zu ihm.“ Geht es nach ihr, soll sich das jetzt ändern. Diese Woche soll ein Gutachten des Linzer Jugendpsychiaters Werner Gerstl dem zuständigen Bezirksgericht zugestellt werden. Dann wird ein Verhandlungstermin festgesetzt. In wenigen Wochen könnte der Albtraum für Mutter und Oma also ein Ende haben.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Die Oma von Jonas im ÖSTERREICH-Interview.

Autor: (ort)

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7 Postings
Eva70 meint am 07.02.2012 08:50:18 ANTWORTEN >
Offensichtlich haben hier viele noch nicht begriffen, dass die Medien jedes Thema skandalös, schockierend und einfach medienwirksam darstellen. Wir alle sollten froh sein dass es Jugendämter gibt, die sich um Kinder in Krisenfamilien kümmern! In diesem Fall kenne ich diese Familie und weiß wie es hinter den Kulissen aussieht, einen Blick den keine Zeitung beleuchtet denn dann wäre die Story weniger schockierend und brisant aber viel mehr verständlich...
auge234567889 meint am 06.02.2012 15:17:39 ANTWORTEN >
Bitte, glaubt doch nicht, was euch da verkauft wird. Die Fam. wurde schon länger betreut - den Grund der Abnahme ( den die Familie) gibt es nicht.
Leider mangelt es den meisten Problemfamilien an der Problemeinsicht!!!!!!
manu69 meint am 06.02.2012 10:53:01 ANTWORTEN >
was bitte hat die oma mit dem kind zu tun? das jugendamt ist wirklich das allerletzte dort wo sie wirklich eingreifen sollten da schauen sie weg.
Doro1985 meint am 06.02.2012 07:52:04 ANTWORTEN >
Wenn die Omi nicht mal das Geld hat um eine Strafe zu zahlen, wie arm und asozial muss es dann in dieser Familie zugehen...?
meineMeinung1 meint am 06.02.2012 06:49:17 ANTWORTEN >
ich würde mal vorschlagen das die meisten Angestellten vom Jugendamt eine Psychotherapie machen müssten !!
Kinder1111 meint am 06.02.2012 06:36:51 ANTWORTEN >
Wie arm ist das Land Österreich,was für Sozialarbeiterrinen arbeiten da am Jugendamt...haben überhaupt keine ahnung was die da machen,wie weit geht das noch die Kinderschänder Abteilung...und mit dem Jugendamt auch die Richter/inen spielen da auch die ganze scheisse mit!Wann wird das in Österreich mal aufhören????Wo seid ihr Politiker???Nach Griechenland Milliarden von Euro schicken und mit unseren Bürgern machen sie nichts!Armutszeugniss Österreich!
immer Interessant meint am 06.02.2012 04:21:51 ANTWORTEN >
Das das Jugendamt wenig kompetent ist, wissen wir ja aus diversesten Berichten und leider bewahrheitet sich das immer wieder. Das das für das Kind ein super Entscheid ist, sei mal dahin gestellt. Kümmert euch lieber um Fälle, die wirklich bearbeitet werden müssen. Lauter Idioten in diesem Land
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