Eislady: So killte sie ihre zwei Lover

Aufreger-Buch

Eislady: So killte sie ihre zwei Lover

Es ist das Aufreger-Buch des Jahres: Die Memoiren der Eislady Estibaliz Carranza, 36. Zwei Männer hat sie kaltblütig ermordet, zerstückelt im Keller versteckt. Die Mörderin mit dem Engelsgesicht bewegt seit Jahren. „Lebenslang“, urteilte das Gericht. Und die Gerichtspsychologin sagte: „Sie wird wieder töten!“ Hinter Gittern hat sie geheiratet, ihren Sohn geboren. Wie tickt so ein Mensch? Im Buch Meine zwei Leben legt sie jetzt alles offen. ÖSTERREICH bringt die irrsten Passagen des Bestsellers vorab. Sie beruhen im Wesentlichen auch auf dem Gutachten der Psychiaterin Adelheid Kastner.

So detailliert beschreibt die Eislady die zwei Morde
➜ Über den ersten Mord. Ihr Mann sei am Computer ­gesessen, sie hätten diskutiert, er sei ziemlich laut ­gewesen. Sie sei ursprünglich neben ihm gestanden, sei dann hinter ihn gegangen, rechts hinter ihm sei ein Regal gestanden, da sei eine Pistole drinnen ge­legen, die habe sie dann ­genommen. Sie habe dann aus zirka 20 cm Entfernung auf seinen Kopf gezielt und geschossen. Das Blut sei geronnen, überall sei so viel Blut geronnen (…)

➜ Über die Beseitigung der ­Leiche. Am Donnerstag (drei Tage später) sei sie dann ins Bauhaus gefahren und habe eine Säge gekauft. Sie habe ihn nicht berühren können und daher auf dem Sessel ­sitzend zersägt, was eine ­unglaublich grauenhafte Tat gewesen sei. Der Geruch sei extrem gewesen, nach all den Tagen mit all den Körperflüssigkeiten, das sei kaum auszuhalten gewesen. Sie sei dann bei der Hintertür hinausgegangen, eine türkische Frau habe sie gefragt, ob sie Fisch gebraten habe …

➜ Der Keller, ihr Friedhof. Sie sei jeden Tag in den Keller gegangen, da sei Ruhe gewesen, wie am Friedhof, sie habe sich dort wohlgefühlt, und innerlich mit Holger geredet.

➜ Über den zweiten Mord. Er (Manfred H.) habe zugegeben, dass er fremdgehe. Er sei dann schlafen gegangen, das Thema war beendet, er sei auch sofort eingeschlafen. Sie habe ihn dann im Bett mit mehreren Schüssen mitten in der Nacht im Schlaf erschossen …
 

"Esti hofft, dass sie eines Tages doch freikommt!"

Es ist ein journalistischer Coup, den News-Reporterin Martina Prewein gelandet hat: „Esti wollte mich kennenlernen, wir haben uns immer wieder getroffen.“ Das Buch Meine zwei Leben beschreibt Tat, Prozess, Hochzeit und Geburt ihres Sohnes hinter Gittern. Prewein: „Das Buch schildert ihre Sicht der Dinge, es ist eine echte Abrechnung.“ Die Eislady versucht sich auch an einer Entschuldigung: „Seit ich selbst Mutter bin, kann ich mir vorstellen, was es bedeutet, ein Kind auf so entsetzliche Art zu verlieren.“

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