Mordversuch bei Demo bleibt ungesühnt

17-Jähriger nach Steinwurf in Lebensgefahr

Mordversuch bei Demo bleibt ungesühnt

Der Mordversuch während einer Demo der rechtspopulistischen Identitären im Juni 2016, bei der ein Teilnehmer (17) durch ­einen Steinwurf gegen den Kopf fast getötet worden wäre, bleibt (vorerst) ohne gerichtliches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft hat die Verfahren gegen zwei Beschuldigte eingestellt.

1.000 linke Demonstranten hatten damals gegen den gleich starken rechten Aufzug demonstriert. Vom Dach eines Hauses an der Goldschlagstraße flogen plötzlich Gegenstände auf die Identitären. Darunter auch ein Pflasterstein aus Granit, der den Deutschen Max L. (17) traf und lebensgefährlich verletzte.

Heuer im März meldete die Polizei Vollzug: „Durch umfangreiche Ermittlungen in der linken Szene konnte ein Verdächtiger identifiziert werden.“

Doch für eine Anklage reichten die Beweise nicht aus. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren entsprechend ein, der Mordversuch bleibt ungesühnt.

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