11. Februar 2011 13:31

Brite zu Geldbuße verurteilt  

1.000 Euro Strafe nach Ski-Crash mit Karas

Der EU-Parlamentarier krachte mit einem anderen Fahrer zusammen.

1.000 Euro Strafe nach Ski-Crash mit Karas
© Michele Pauty/TZ ÖSTERREICH

„Ein Engländer hat mich abgeschossen“, sagt Othmar Karas zu 
ÖSTERREICH. Der 53-jährige EU-Abgeordnete der ÖVP und Präsident des Hilfswerks Österreich ist derzeit der prominenteste Patient im Krankenhaus von Zell am See.

Fahrerflucht
Der Unfall hatte sich bereits am Montagvormittag ereignet, war aber erst am Donnerstag bekannt geworden: Der Brite (53) hatte Karas von hinten niedergemäht. Der ÖVP-Politiker überreichte ihm seine Karte, worauf der Pistenrowdy Fersengeld gab. Die Polizei konnte ihn schließlich in seinem Hotel ausforschen. Er wird nun wegen Im-Stich-Lassens eines Verletzten und fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

Schmerzhaft
Karas leidet seit dem Unfall an starken Schmerzen, die sich auch beim Reden bemerkbar machen. „Ich brauche halt Geduld. Er ist mir hinten mit vollem Karacho reingefahren. Daher ist der Rücken voller Blutergüsse. Ich habe starke Prellungen und Verletzungen der Wirbelfortsätze.“ Wann Karas nach Wien überstellt wird, steht noch nicht fest.

Zweiter Unfall
Karas war zum ersten Mal in Zell am See Ski fahren. Allerdings hatte er bereits 1986 in Salzburg einen schweren Autounfall. Damals war er für seinen späteren Schwiegervater Kurt Waldheim im Wahlkampf unterwegs gewesen.

1.000 Euro Bußgeld
Der Brite, der Karasgerammt hatte, musste wegen fahrlässiger, schwerer Körperverletzung vor ein Gericht.. "Er hat die Verantwortung für den Skiunfall übernommen und muss jetzt im Rahmen einer Diversion eine Geldbuße in der Höhe von 1.000 Euro zahlen", erklärte der Präsident des Salzburger Landesgerichtes, Hans Rathgeb.
 

Autor: (fuw)

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12 Postings
TWITTER meint am 12.02.2011 14:42:25 ANTWORTEN >
Und was hat dieses Ereignis, welches im Winter tagtäglich auf vielen Pisten passiert, unter der Rubrik POLITIK verloren?
Haben wir keine anderen Probleme?
nullachtfuenfzehn meint am 12.02.2011 08:26:32 ANTWORTEN >
es soll schon so manchen promi einer von hinten hineingefahren sein!!!!
hamurappi meint am 11.02.2011 21:56:17 ANTWORTEN >
Wenn prominente schwarze Politiker zu Schaden kommen, erfolgt die Aburteilung und Bestrafung der Beschuldigten extrem schnell!
Die gute österreichische Justiz funktioniert ja doch!
wekan meint am 11.02.2011 21:11:21 ANTWORTEN >
wenn der Herr Karas beim Schifahren auch so langsam ist, wie beim Sprechen, dann ist es kein Wunder, dass ihm einer hinten hineinfährt.
hamurappi meint am 11.02.2011 21:57:56
@wekan
Und das obwohl er schneller spricht als er denkt!
Patria meint am 11.02.2011 18:22:28 ANTWORTEN >
Egal wie man zu Othmar Karas steht, jeder Mensch hat das Recht, der durch einen anderen verletzt wird, ob leichtsinnig od. nicht, und der Verursacher sich aus dem Staub macht, diesen zur Verantwortung zu ziehen und Schadenersatz zu verlangen. Auch ein Politiker!
elmar01 meint am 11.02.2011 15:28:18 ANTWORTEN >
Na hoffentlich kriegt der arme Hr. Karas nach diesem Unfall auch eine Invaliditätspension wie nach dem ersten Unfall !!!!
Hermomars meint am 11.02.2011 12:16:35 ANTWORTEN >
@wandern meint am 11.02.2011 09:39:53

Herr S., es steht geschrieben: Karas wurde niedergefahren. Wenn sie nicht lesen und schreiben können, was haben sie dann im Forum zu suchen?
wandern meint am 12.02.2011 08:07:24
Hermanors:ihr denken reicht gerade noch um eine Ecke und dann ist Sense,sie als Stubenhocker können mir als vielfältigen Sportsmann überhaupt nichts erzählen,beim Schifahren ist es so wie beim Autofahren erstens Vorraus denken und auch für die anderen denken,Gefahrenmomente einschätzen können,von all dem haben sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört
eseppl meint am 11.02.2011 09:39:53 ANTWORTEN >
ob das irgendwen intressiert ob dieser kasperl ein paa blaue flecken hat. lächerlich nur weil er ein privilegienpolitiker ist.
wandern meint am 11.02.2011 07:12:54 ANTWORTEN >
wenn er nicht Schifahren kann,dann soll er auf die Rodel umsteigen
taxxan meint am 10.02.2011 20:05:19 ANTWORTEN >
...so ein pech für den anderen aber auch, der politiker ist natürlich immer unschuldig, dafür sorgen schon die övp-freunderl
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