Mögliche Rückholaktion der Goldreserven?

BZÖ-Anfrage an Fekter wegen der Goldlager der OeNB

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) will im Gegensatz zur Deutschen Bundesbank ihre Goldreserven nicht aus dem Ausland nach Österreich zurückholen. Das hat die Notenbank mehrfach deponiert. Anlass für den BZÖ-Obmann Josef Bucher, eine diesbezügliche Anfrage an Finanzministerin Maria Fekter (V) zu richten.

Die Deutsche Bundesbank hat Ende des Jahres 2012 bekanntgegeben, bis zum Jahr 2020 die Hälfte der im Ausland gelagerten deutschen Goldreserven nach Frankfurt holen zu wollen. Für Bucher stellt sich nun die Frage, ob es nicht auch für Österreich sinnvoll ist, seine Goldreserven nach Österreich zurück zu holen.

Bucher will in der mit 25. Jänner datierten parlamentarischen Anfrage von Fekter wissen, wie sie zu Überlegungen stehe, die österreichischen Goldreserven zur Gänze nach Österreich zurück zu holen und welche möglichen Konsequenzen sie mit Blick auf "zukünftig möglicherweise schwierige Entwicklungen im Bereich der Währungspolitik" im Umstand sieht, dass große Teile der Goldreserven im Ausland lagern. Außerdem möge Fekter die systematische Aufstockung der Goldreserven in Ländern wie China und Indien beurteilen. Zudem will der Oppositionspolitiker Auskunft über die Goldverkaufspolitik der Notenbank.

Die OeNB hat im November im Finanzausschuss im Parlament erstmals öffentlich berichtet, wo das österreichische Reservegold lagert: 224,4 Tonnen (rund 80 Prozent) in Großbritannien, rund 6,9 Tonnen (rund 3 Prozent) in der Schweiz und 48,7 Tonnen (rund 17 Prozent) in Österreich. Seit 2007 liege der Goldbestand der OeNB konstant bei rund 280 Tonnen.

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