Eigene Partei kritisiert Spindelegger

Steuerreform

Eigene Partei kritisiert Spindelegger

Die von der ÖVP gestellten AK-Präsidenten in Tirol und Vorarlberg drängen entgegen der Parteilinie auf eine rasche Entlastung. Der Tiroler Erwin Zangerl stellte am Mittwoch im Ö1-Mittagsjournal sogar Parteichef Michael Spindelegger infrage. "Die Frage ist, wie lange wir uns den Herrn Spindelegger noch leisten können", sagte er mit Blick auf dessen Credo von der aktuell nicht leistbaren Entlastung.

Sozialisten sollen auf Tisch hauen
"Mit einer Politik an den Menschen vorbei wird es künftig nicht gehen", sagte Zangerl und forderte "die Sozialisten" in der Regierung auf, "so g'scheit zu sein und auf den Tisch zu hauen". Der Tiroler AAB-Politiker drängt auf Einführung einer "moderaten Vermögenssteuer" zur Gegenfinanzierung der Steuerreform.

Auch der Vorarlberger AK-Präsident Hubert Hämmerle fordert eine Gegenfinanzierung der Steuerentlastung. "Es geht nicht darum, ob wir es uns leisten können. Es geht darum, ob man eine Umverteilung macht", sagte Hämmerle. Andernfalls werde es "Steuerdemonstrationen" geben, denn "der Frust ist riesengroß".

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