Flüchtlinge kosten uns 8 Milliarden

Integrations-Studie

Flüchtlinge kosten uns 8 Milliarden

Die Zuwanderung nach Österreich ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dennoch sind die Zahlen für Außenminister Sebastian Kurz alarmierend. Das zeige der Integrationsbericht 2017, den der Außenminister am Mittwoch vorstellte. Für Kurz ist daher klar: „Die Zuwanderung in unser Sozialsystem muss gestoppt werden. Wir müssen die Migration ­massiv reduzieren.“

Österreich bei Asylanträgen EU-weit auf Platz zwei

Konkret lebten im Vorjahr 1,9 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund (davon 480.000 in 2. Generation) in Österreich. Das entspricht bereits 22 % der Bevölkerung. 2016 wurden in Österreich an die 42.000 Asylanträge gestellt, 22.000 wurden bewilligt. In der EU liegt Österreich damit auf Platz zwei.

Klar ist für Heinz Fassmann, Vorsitzender des Expertenrats für Integration, dass die Integration der Flüchtlinge noch „ein langer Weg sein wird“. Diese wird im Report aber als alternativlos bezeichnet. Denn erst mit Aufnahme in den Arbeitsmarkt könne es auch positive ökonomische Effekte geben.

Vorerst ist die Flüchtlingswelle teuer. Laut Kurz haben Experten bis 2019 acht bis zwölf Milliarden an Kosten errechnet. Wolle man den Wohlfahrtsstaat aufrechterhalten, sei eine weitere Zuwanderung problematisch.

Tatsächlich sind derzeit laut dem Integrationsbericht 13,5 Prozent der Nicht-Österreicher ohne Job (s. Grafik).

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