Heer droht Finanz-Crash

Ab 2016

Heer droht Finanz-Crash

Kein Tag ohne Hiobs-Botschaften beim Bundesheer: Am Samstag berichtet profil, dass die Schießübungen stark eingeschränkt wurden. Im Interview mit ÖSTERREICH geht Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) jetzt in die Offensive: „Wir schaffen mit massiven Sparmaßnahmen 2014 beim Budget eine Punktlandung. Wir fahren für die Einhaltung des Budgetvollzugs auch 2015 einen strengen Sparkurs. Aber klar ist: Ab 2016 braucht das Heer mehr Geld.“ Er habe bereits mit ÖVP-Finanzminister Michael Spindelegger gesprochen, Klugs Eindruck: „Er hat Verständnis signalisiert und auf dieser Basis werden wir weiterarbeiten.“

Von Saab 105 über Black Hawks bis zu Pinzgauern
Tatsächlich ist der Investitionsbedarf enorm – Klug braucht wohl Hunderte Millionen, um das Heer wieder auf Vordermann zu bringen: „Wir haben 2015 eine Vorentscheidung zu treffen für das Nachfolgegerät für die Saab 105, um die Luftraumüberwachung zu sichern. Wir brauchen ein Update unserer Black-Hawk-Hubschrauber (kostet 80 Millionen). Es muss eine Entscheidung für den Ersatz der Pinzgauer und der Puch G, auch der Allzweckhubschrauber Alouette muss ersetzt werden. Und: Für die Umsetzung des neuen Grundwehrdienstes brauchen wir auch 30 Millionen im Jahr.“

Doch zurück zum Sparen: Bis zum Herbst wird der Generalstab die Vorschläge präsentieren. Eines kommt für Klug nicht infrage: Dass die Luftraumüberwachung von Nachbarstaaten übernommen wird, die Eurofighter bleiben im Einsatz.

Günther Schröder

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