Hochegger: Kein Geld für Fußfessel

Ex-Lobbyist (68) sitzt seine Strafe ab

Hochegger: Kein Geld für Fußfessel

Karl Schön, Anwalt von Peter Hochegger (68), bestätigt gegenüber ÖSTERREICH: „Mein Mandant lehnt die Fußfessel ab, er wird seine Strafe im Gefängnis verbüßen.“

660 Euro müssen Freigänger für eine Fußfessel pro Monat zahlen. Ebenso muss ein Freigänger über eine eigene Wohnung und ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Der Ex–Lobbyist und frühere Millionär lebt aber nach eigenen Angaben derzeit von 960 Euro Pension. Der Rest wird gepfändet.

Finanzen

Ob der Verzicht auf Freigang und Fußfessel mit der klammen finanziellen Lage des Ex-Lobbyisten zusammenhängt, kann der Advokat nicht beantworten: „Ich weiß es nicht. Hochegger hat nur gesagt, dass er keine Fußfessel beantragen wird, er will das einfach nicht.“

Aus der U-Haft in Wien ­direkt in die Strafanstalt

In einer Berufungsverhandlung war das Strafausmaß für den 68-Jährigen in der Telekom-Affäre im August auf zwei Jahre reduziert worden, acht Monate davon unbedingt. Wie ein Schwerverbrecher ist er damals aus der U-Haft in Handschellen dem Richter vorgeführt worden. Inzwischen sitzt Hochegger bereits im normalen Strafvollzug.

Grasser

Auf den Ex-Millionen-Mann kommt ohnehin schon demnächst ein weiterer Verhandlungsmarathon in Wien zu: in der heiklen Causa Buwog, in der auch Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser auf der Anklagebank sitzen könnte, zählt Peter Hochegger zu einer der Schlüsselfiguren.(wek)

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