Kurt Scheuch für Neuwahlen 2013

Uwe Scheuch geht - Kurt kommt

Kurt Scheuch für Neuwahlen 2013

Seiten: 12

Uwe Scheuch der Steher. Dachten alle: „Irgendwann läuft das Fass aber über“, sagt Kurt Scheuch zu ÖSTERREICH: „Die Hexenjagd gegen meinen Bruder war einfach zuviel“.

Kurt Scheuch ist seit Dienstag Nachfolger seines jüngeren Bruders Uwe als Obmann der Kärntner Freiheitlichen. Die endgültige Entscheidung über Scheuchs Polit-Ende fiel in der Nacht zum Mittwoch: Am Familiensitz der Großbauern, dem „Sternhof“ in Mühldorf im Oberkärntner Mölltal. Hier wohnen Uwe (zwei Kinder) und Kurt (drei Kinder) samt Frauen: „Uwe ist spät zu mir ins Zimmer gekommen. Er hat mich aufgeweckt und gesagt, dass er nicht mehr weitermachen will“, schildert Kurt: „Übernimm Du, hat er gesagt“.

Scheuch danach: „Feiere Geburtstag mit Tochter“
Mittwoch früh telefonierte Scheuch mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem Partei-Präsidium. Um 10.30 Uhr wurde schließlich die Öffentlichkeit informiert: „Die Medien haben mich zum Verbrecher gemacht“, ließ Uwe Scheuch seinem Frust freien Lauf: „Diese Bösartigkeiten interessieren mich nicht mehr, Ich fahre jetzt nach Hause, werde mit meiner Tochter ihren zwölften Geburtstag feiern“.

Dass er mit seinem„Tetschn-Sager“ („A g‘sunde Tetschn schadet nicht“), seiner (erstinstanzlichen) Verurteilung in der „Part-of-the-game“-Affäre und der Verstrickung in die Causa Birnbacher laufend für Polit-Skandale sorgte – kein Thema mehr.

Elf Jahre sei er „aufrecht durch die Politik gegangen“, habe die Partei nach dem Tod von Jörg Haider übernommen: „Damals schien es kein Morgen zu geben“, sagt er. Jetzt der Rücktritt. Kurt Scheuch, Bauer und Kiesunternehmer, übernimmt, Wird die Politik seines Bruder fortsetzen. Kurt gilt als „Reißwolf“, verbal herb. Sein Ziel: „Die Erfolge meines Bruders fortsetzen“.

Uwe Scheuchs Bruder Kurt im ÖSTERREICH-Interview: "Neuwahlen im Frühjahr 2013"

ÖSTERREICH: Überrascht vom Rücktritt Ihres Bruders?
Kurt Scheuch: Ja. In der Nacht zum Mittwoch hat er mich aufgeweckt bei uns zu Hause am Sternhof und hat mir seinen Entschluss mitgeteilt. Irgendwann läuft das Fass halt über, hat er gesagt. Wir haben noch bis tief in die Nacht gesprochen, er war nicht mehr umzustimmen. In der Früh hat er dann Landeshauptmann Dörfler informiert.

ÖSTERREICH: Jetzt übernehmen Sie. Ihr Ziel?
Scheuch: Den sehr erfolgreichen Weg meines Bruders fortzusetzen. Es ist meine Pflicht, den Geist, den er dieser Regierung gegeben hat, weiterzutragen. Alle wollten Uwe halten – die Partei stand geschlossen hinter ihm, aber er wollte nicht mehr. Ich gehe davon aus, dass die Partei nun auch geschlossen hinter mir steht. Parteitag und Angelobung sollten schon nächste Woche erfolgen.

ÖSTERREICH: Gab es auch Druck von der Bundespartei auf Ihren Bruder?
Scheuch: Die Partei hätte sogar eine etwaige Verurteilung in Graz in Kauf genommen, alle stehen geschlossen hinter ihm, da passt kein Löschblatt dazwischen. Es hat keinen internen Druck gegeben.

ÖSTERREICH: Die Opposition in Kärnten fordert sofortige Neuwahlen. Wird das schon am kommenden Freitag beschlossen werden?
Scheuch: Der Kärntner Landtag wird derzeit von der SPÖ als Showbühne missbraucht. Da spiele ich nicht mit. Ich werde auch zur Neuwahl-Abstimmung am Freitag nicht erscheinen. Zuerst müssen alle Prozesse abgeschlossen sein, dann wird der Landeshauptmann mit allen Partei-Obmännern sprechen. Erst danach könnte ein Termin festgelegt werden. Ich bin für Frühjahr 2013.
(Karl Wendl)

Weitere Reaktionen auf den Rückzug von Uwe Scheuch:

Strache meldet sich aus Ibiza +++ SPÖ fordert massiv Neuwahlen +++

Diashow Die Bilder: Scheuch erklärt Rücktritt

Der FPK-Chef schmeißt hin: "Mediale Hetze"

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Bruder Kurt übernimmt den FPK-Vorsitz von Uwe Scheuch.

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Bruder Kurt übernimmt den FPK-Vorsitz von Uwe Scheuch.

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