Neue Gallup-Umfrage

Neue Gallup-Umfrage

Nur 14 Prozent wählen Rosenkranz

Das Auftauchen des dritten Kandidaten, des Christen-Chefs Rudolf Gehring, wird am Ausgang der Bundespräsidentenwahl am 25. April wohl nicht mehr viel ändern, wie die brandaktuelle Gallup-Umfrage mit 400 Befragten am 8. und 9. April zeigt:

Fischer uneinholbar vorn, Rosenkranz verliert weiter

Eine Hochrechnung der Rohdaten auf das wahrscheinlichste Wahlergebnis zeigt:

  • Heinz Fischer läge derzeit bei 82 Prozent – das ist im Vergleich zur Umfrage im März ein leichtes Minus in der Hochrechnung, da damals erst zwei Kandidaten im Rennen waren.
  • Barbara Rosenkranz kommt derzeit auf nur noch 14 Prozent in dieser Hochrechnung – ebenfalls ein Minus von zwei Prozentpunkten.
  • Und Christen-Chef Rudolf Gehring liegt bei vier Prozent.

Und zwei Wochen vor der Wahl haben sich nur noch 18 Prozent der Befragten noch nicht entschieden, vier Prozent verweigern zu dieser Frage die Antwort.

Rätsel um die Höhe der Wahlbeteiligung
Aus Sicht der Experten ist die Frage der Wahlbeteiligung die große Quizfrage der Hofburg-Wahl: Wurden bei manchen Umfragen in der Osterwoche erst 50 bis 60 Prozent erhoben, so könnte jetzt die Wahlbeteiligung nach oben schnellen: In der aktuellen Gallup-Umfrage sagen 66 Prozent der Befragten, dass sie sicher zur Wahl gehen werden – was im Vergleich zur Wahl 2004 mit 71,6 Prozent Wahlbeteiligung bemerkenswert hoch ist.

Zwei Drittel der VP-Wähler wollen Fischer wählen
Eine der wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Gallup-Umfragen für die ÖVP dürfte sein, dass ihre Wähler im Zweifelsfall eher zu Rot als zu Blau tendieren: 64 Prozent, also fast zwei Drittel der VP-Wähler wollen für Fischer stimmen, nur acht Prozent der VP-Wähler haben sich für Rosenkranz entschieden.

Nicht einmal jeder zweite Blaue wählt Rosenkranz
Das erschütterndste Ergebnis für Barbara Rosenkranz kommt freilich aus den eigenen Reihen: Nur 44 Prozent der deklarierten FP-Wähler werden am 25. April ihr Kreuzerl bei Rosenkranz machen – nicht einmal jeder zweite FP-Anhänger wählt Rosenkranz, bei den VP-Wählern sind es nur acht Prozent.

Die Niederösterreicherin würde übrigens in ihrer Heimat mit 10 Prozent ex aeuqo mit Tirol das zweitschlechteste Ergebnis erzielen. Nur in Wien liegt sie mit vier Prozent derzeit noch schlechter.

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