Bricht aus Linie aus

Busek: "Fischer ist der einzig Wählbare"

Ex-VP-Chef Erhard Busek bricht aus der VP-Parteilinie aus: Er erklärt, dass er Heinz Fischer wählen wird.

Seit Wochen versucht die ÖVP, ihren Wählern ihre Linie zur Bundespräsidentenwahl, bei der sie antritt, zu verkaufen. „Weiß wählen ist eine Option“, sagt Klubchef Karlheinz Kopf immer wieder. Ausgerechnet Ex-VP-Chef Erhard Busek durchbricht jetzt im ÖSTERREICH-Gespräch die Parteilinie:

ÖSTERREICH: Sie traten beim schwarzen Fischer-Wähler Othmar Karas mit dem Bundespräsidenten auf. Ein Symbol?
Erhard Busek: Auf keinen Fall. Da ging es um Europafragen. Und ich wollte Fischer sagen, dass er sich endlich klar deklarieren muss, wenn er schon Werte plakatiert.

ÖSTERREICH: Fischer hat dann mit Ihnen gemeinsam offen die EU-Linie der Kronenzeitung kritisiert ...
Busek: Ja. Nach sehr viel gutem Zureden.

ÖSTERREICH: Werden Sie auch weiß wählen, wie VP-Klubchef Karlheinz Kopf?
Busek: Ich werde sicher jemand, also nicht weiß wählen. Das ist klar.

ÖSTERREICH: Ist Frau Rosenkranz wählbar?
Busek: Ich wähle nicht weiß und ich halte Rosenkranz für unwählbar.

ÖSTERREICH: Womit Fischer übrigbleibt, oder?
Busek: Ja. Er ist zum derzeitigen Stand die einzige wählbare Alternative.

Interview: Josef Galley

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