Politik geht gegen Türkei-Demos vor

Erdogan-Fans auf Straße

Politik geht gegen Türkei-Demos vor

Dass in der Nacht des türkischen Militär-Putschs Tausende Türken auch bei uns auf die Straße gegangen sind und dabei ein Lokal ­verwüstet haben, stößt auf Kritik in allen politischen Parteien. Im ÖSTERREICH-Interview geht jetzt der türkischstämmige grüne Ex-Politiker Efgani Dönmez mit den Demonstranten hart ins Gericht: „Wir müssen endlich die Spreu vom Weizen trennen. All jenen, die sich als Soldaten Erdogans sehen, müssen wir ganz klar sagen: ‚Ihr werdet hier nicht glücklich, packt eure Koffer!‘.“

Zuvor hatte sich ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz ähnlich geäußert: „Wer sich in der türkischen Innen­politik engagieren will, dem steht es frei, unser Land zu verlassen“, sagt er. ÖVP-­Innenminister Wolfgang ­Sobotka prüft derzeit das Versammlungsrecht.

Experten erwarten mehr türkische Asylwerber

Experte erwarten, dass die Asylanträge von Türken in Österreich in die Höhe schnellen werden. Bereits im ersten Halbjahr 2016 gab es 166 Anträge. 2014 waren es insgesamt nur 203.

 

Grüner Ex-Politiker im ÖSTERREICH-Talk:

ÖSTERREICH: Wie soll man mit Erdogan-Fans umgehen, die hier für Unruhe sorgen?

Efgani Dönmez: All jenen, die sich als Soldaten Erdogans sehen, müssen wir ganz klar sagen: „Ihr werdet hier nicht glücklich, packt eure Koffer!“

ÖSTERREICH: Ist Entzug der Staatsbürgerschaft eine Lösung?

Dönmez: Das Gesetz ist klar: Man kann die Staatsbürgerschaft wieder verlieren.

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