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Eklat um Siegi Lindenmayr

SPÖ-Gemeinderat macht sich über Hofers Behinderung lustig

Mitten in der heißen Phase des Hofburg-Wahlkampfes sorgt der Wiener Gemeinderat Siegi Lindenmayr von der SPÖ für einen handfesten Skandal. Während der ersten TV-Elefantenrunde gestern Abend veröffentlichte Lindenmayr einen äußerst geschmacklosen Tweet, als er sich offensichtlich über Hofers Behinderung lustig machte.

 

 

Norbert Hofer erlitt bei einem Paragleiterunfall eine inkomplette Querschnittslähmung, wodurch es ihm nicht möglich war, die ganze Sendung über zu stehen.

Shitstorm
Auf Twitter startete deshalb schon nach kurzer Shitstorm gegen den SPÖ-Gemeinderat. Zahlreiche User kritisierten scharf, dass man sich über eine körperliche Behinderung keinesfalls lustig machen dürfe.

Lindenmayr selbst rechtfertigte seinen Tweet damit, dass er bis jetzt nichts über das Handicap des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten gewusst habe.

 

Insgesamt war die erste Elefantenrunde der sechs Bundespräsidentschaftskandidaten ein flotter Schlagabtausch. Ein erstes Wortgefecht lieferten sich der Ex-Grüne Alexander Van der Bellen und den FPÖ-Mann Norbert Hofer. Thema war die Aussage Van der Bellens aus einem ÖSTERREICH-Interview, dass er die FPÖ auch mit 50% der Stimmen nicht mit der Regierungsbildung beauftragen würde, was Hofer ihm vorhielt. Für Staunen sorgte ÖVP-Mann Andreas Khol, der daran erinnerte, dass Ex-Präsident Thomas Klestil Schwarz-Blau fast nicht angelobt hätte: „Da waren wir knapp vor einer präfaschistischen Präsidentendiktatur."

Duell
Ungewohnt angriffig gab sich auch SPÖ-Kandidat Rudolf Hundstorfer. Er hielt Van der Bellen vor, ein „Steigbügelhalter“ der FPÖ zu sein, wenn er die Angelobung verhindert. Auch mit Hofer lieferte er sich mehrere Wortgefechte.

Als unabhängige Rechtsexpertin gab sich Irmgard Griss. Richard Lugner hielt ihr vor, dass sie ohne Parteieneinfluss nie OGH-Richterin geworden wäre. „Dann bin i die Marilyn Monroe, des glaubt mir auch keiner."

Hofer vor Griss
In einem Voting konnte Hofer (26%) vor Griss (24%) am meisten überzeugen. Es folgten Van der Bellen (16%), Hundstorfer (15%) und Khol (12%). Richard Lugner konnte nur 2% der Befragten überzeugen.

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