Streit um Tempo 30 in Wien

Vorstoß der Grünen

Streit um Tempo 30 in Wien

"Die Tempo 30-Offensive für Wohngebiete, die im rot-grünen Koalitionsabkommen vereinbart wurde, wird nun umgesetzt", erklärt ein erfreuter Rüdiger Maresch am Mittwoch. Rund 700 Straßenkilometer sollen demnach zu 30er-Zonen werden. Zwar sei schon in einem Großteil der Wohngebiete Tempo 30 vorgeschrieben, aber künftig soll dies für alle Wohnstraßen gelten. Die Grünen erhoffen sich dadurch eine Verbesserung der Lebensqualität.

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Wenig mit der Neuerung anfangen kann die FPÖ. Für FP-Verkehrssprecher Toni Mahdalik ist die Tempo 30-Offensive der Wiener Stadtregierung ein verkehrspolitischer Irrweg. Der Verkehr werde noch zähflüssiger und der Schadstoffausstoß steige. Bei Tempo 50 fahren Autos und Motorräder nämlich benzinsparender und umweltfreundlicher, so Mahdalik.

Auch das BZÖ ist strikt gegen weitere 30er-Zonen. "Tempolimits ohne Kontrolle, ohne Sanktion und ohne Verständnis sind wertlos. Erschreckend, dass die Grünen das Verkehrsressort derart autoritär führen wollen, statt auf Prävention und Selbstverantwortung zu setzen", so Wiens BZÖ-Chef Tscharnutter.

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