Wieder Datenskandal im Justizministerium

Medienbericht:

Wieder Datenskandal im Justizministerium

Das Justizministerium sieht sich mit einem neuen Datenskandal konfrontiert. In der Justizanstalt Mittersteig sollen Videos von Therapiegesprächen mit geistig abnormen Rechtsbrechern - darunter auch Sexualstraftätern - völlig ungesichert herumliegen, berichtet die Wiener Wochenzeitung "Falter" in der morgigen Ausgabe.

Experte spricht von "Katastrophe"
Therapeuten in Wiens Psychiatriegefängnis ist es gestattet, Arztgespräche mit Häftlinge zur "Supervision" aufzunehmen, so ferne die Insassen schriftlich zustimmen. Die Videobänder enthalten intime Arztgespräche mit Patienten, die über ihre krankhaften und kriminellen Phantasien berichten. Die Dateien dürfen - auch zum Schutz der Opfer - nur in Safes gelagert werden. Nach vier Wochen sollten sie gelöscht werden.

Ein Gerichtspsychiater bezeichnet den Vorfall als "Katastrophe", so die Zeitung "Falter". In einer ersten Reaktion teilt Christian Timm, Sprecher der Vollzugsdirektion des Justizministeriums mit, dass Videoaufnahmen bis auf weiteres untersagt werden.

 

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