Tumult um den SPÖ-Spitzenkandidaten

Spionagevorwürfe

Tumult um den SPÖ-Spitzenkandidaten

Slowenischer Historiker bringt Spionage-Vorwürfe gegen den EU-Kandidaten.

Die Empörung im SPÖ-Lager ist groß. Nach den Spionage-Vorwürfen sagt Spitzenkandidat Eugen Freund emotional: „Das ist eine ungeheuerliche Lüge.“ Hintergrund: Nicht einmal zwei Wochen vor der EU-Wahl brachte der slowenische Historiker Romal Leljak eine Liste von jugoslawischen Geheimdienstmitarbeitern aufs Tapet, auf der auch der Name Eugen Freund aufscheint. Freund habe in seiner Zeit als Pressemitarbeiter von Außenminister Willibald Pahr 1978 Geld für ­Informationen bekommen, berichtet das slowenische Magazin Politikis.si. Eine Fälschung der Liste wird aber nicht ausgeschlossen.

Freund: „Ich habe nie einen Pfennig, Dinar oder Dollar vom Geheimdienst bekommen. Wir behalten uns rechtliche Schritte vor.“ Im Umkreis von Freund vermutet man „Dirty Campaigning“ im Wahlkampf-Endspurt.



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