FPÖ verhöhnt jetzt Rainhard Fendrich

Politik-Insider

FPÖ verhöhnt jetzt Rainhard Fendrich

Aufmerksamkeit. Viel Aufsehen hat die Unterlassungsaufforderung von Rainhard Fendrich für ein Online-Sujet der FPÖ Oberösterreich gebracht. Zwar hat Landesparteichef Manfred Haimbuchner den Werbebanner mit der Zeile „Do kum i her, do g’hear i hin“ vom Netz nehmen lassen, einen Fehler will er keinen sehen. Auch Parteichef Heinz-Christian Strache hat sich hinter die Landespartei gestellt und ließ Fendrich ausrichten, dass der Text „nicht ihm gehört“.

Spott für Fendrich. Haimbuchner nutzte die Causa auch gleich für seine Sache. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte er ein Video, in dem er den Austropop-Sänger verhöhnt und dessen Kritik zur Seite wischt.

Ob er Angst vor einer Klage habe, beantwortet Haimbuchner feixend: „Ich zittere. Ich habe im Ausland oft gesagt I am from Austria. Ich erwarte mir die Rechnung von Rainhard Fendrich.“

Und der OÖ-Parteichef macht auch klar, dass er nicht vorhat, sich bei dem Sänger zu entschuldigen: „Wir stehen zu unserer Heimat und dafür schäme ich mich nicht.“

Regierung ab morgen wieder voll im Dienst

Treffen. Der Sommerurlaub ist nicht nur für die meisten Österreicher mit Ende August vorbei, auch für die Minister. Mit Montag wird die gesamte Regierung wieder in Wien und im Dienst sein. Viele Minister, auch Kanzler Werner Faymann und sein Vize Michael Spindelegger sind schon seit einer Woche wieder da, einige genossen aber vergangene Woche noch ein paar freie Tage, bevor der heiße Herbst beginnt.

Auch der Ministerrat am Dienstag geht wieder regelmäßig los. Sehr entspannend dürfte dieser Start in den Herbst nicht werden – heikle offene Themen (Dschihadisten, Steuerreform, Amtsgeheimnis) gibt es ja genug …

Autor: Isabelle Daniel
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