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Strache bestätigt geheimes Treffen mit Kurz

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Strache bestätigt geheimes Treffen mit Kurz

Im Interview mit oe24.TV (heute Abend ab 21.15 Uhr) und für die Tageszeitung ÖSTERREICH (Fraitag-Ausgabe) bestätigt FPÖ-Chef HC Strache erstmals offiziell, dass es ein erstes, zunächst noch geheimes Treffen zwischen ihm und ÖVP-Chef Sebastian Kurz gegeben hat.
Strache in oe24.TV und ÖSTERREICH: "Ja, wir hatten gestern Abend ein Treffen, ein allererstes Gespräch. Wir haben uns privat getroffen, es war ein atmosphärisches Gespräch."
Das Treffen habe in seiner privaten Wohnung stattgefunden, es habe auch ein Abendessen gegeben. Strache in oe24.TV und ÖSTERREICH: "Es war das erste Gespräch, das wir beide überhaupt unter vier Augen geführt haben, denn alle bisherigen Gespräche zwischen uns waren nie unter vier Augen. So gesehen war es ein atmosphärisches Gespräch – wir wollten uns einmal besser kennenlernen."

Strache meint in ÖSTERREICH, man sei sich an diesem Abend "menschlich näher gekommen". Der FPÖ-Chef: "Ich muss sagen, es war ein sehr offenes, sympathisches, freundliches Gespräch. Wenn man so will, war es einmal ein Abklopfen, wohin seine Vorstellungen gehen und was meine Vorstellungen sind und wie wir beide die Situation so einschätzen."

Keine Parallelverhandlungen

Strache spricht sich in dem Interview mit oe24.TV und ÖSTERREICH überraschend deutlich dafür aus, dass die FPÖ zunächst nur mit der ÖVP eine schwarz-blaue Koalitions-Option konkret verhandeln wird, so sie dazu von Kurz eingeladen wird und keine Parallelverhandlungen mit der SPÖ für Rot-Blau führen wird.

Strache in oe24.TV und ÖSTERREICH: "Kurz als Kanzler? Ich würde sagen, das ist erst einmal der demokratiepolitische Auftrag, wenn man so will. Als stimmenstärkste Partei hat man demokratiepolitisch die Legitimation für den Kanzler. Kurz hat mich informiert, dass er zunächst mit allen Parteien reden wird – und dann mit einer Partei in konkrete Verhandlungen treten wird. Sollte das die FPÖ sein, so werden wir selbstverständlich keine Parallelverhandlungen mit einer anderen Partei führen sondern zunächst nur mit der ÖVP verhandeln. Das gebietet der politische Anstand."

Auf die Frage, ob er sich auch Christian Kern als Kanzler vorstellen kann, antwortet Strache in oe24.TV: "Ich denke dass Kern als Kanzler nicht der demokratiepolitische Auftrag war, der aus dieser Wahl herauszulesen ist. Denn bei dieser Wahl hat es den klaren Wunsch nach Veränderung gegeben."
Auf die Frage, ob die FPÖ auch den Zweitplatzierten zum Kanzler machen würde, sagt Strache in oe24.TV: "Ich glaube, dass jeder aufrechte Demokrat zu respektieren hat, wer stimmenstärkste Kraft ist. Und das Wahlergebnis zeigt, man hat der SPÖ deutlich nicht den ersten Platz zugesprochen."

Auf die ÖSTERREICH-Frage, ob Christian Kern mit dieser Wahl als Kanzler abgewählt sei, antwortet Strache überraschend offen: "Meiner Meinung nach Ja!"

>>> Das gesamte Interview sehen Sie heute Abend um 21:15 Uhr auf oe24.TV

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